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  So viel tricksen ist erlaubt

ROLLING PIN verrät, wie man seine Karriere am besten verkauft, wo man tarnen und täuschen darf oder doch lieber bei der Wahrheit bleiben sollte. Denn die Konsequenzen sind alles andere als rosig. (Kahtarina Zimmermann)

Fotos: Werner Krug, Shutterstock



Ein Praktikum da, eine Stage dort, dazwischen noch ein paar Kurse und der eine oder andere Auslandsaufenthalt. Alles schön und gut, doch wenn eine Tätigkeit nicht belegt werden kann, wirkt ein Lebenslauf schnell unglaubwürdig.

„Ich habe alles schon gesehen und gehört. Zeugnisse sind mit Wohnungen abgebrannt, bei Überschwemmungen untergegangen oder liegen seit Jahren bei der Ex-Freundin“, verrät Christian Schweinzer, Geschäftsführer von Blackrock Recruiting und Careers. Er hat sich hauptsächlich auf die Vermittlung von Arbeitskräften in der Gastronomie spezialisiert. „Wenn ein oder zwei Belege fehlen, ist das nicht so schlimm, nur wenn gar keine vorhanden sind, wird es brenzlig“, so Schweinzer. Solche Lügen fliegen auf! Noch schlimmer würde man die Sache machen, wenn man Zeugnisse fälscht, denn damit macht man sich strafbar.

Doch wie täuscht man zum Beispiel gekonnt über Arbeitslosigkeit hinweg? „Man muss sich nichts Großartiges einfallen lassen, die Wahrheit genügt. Wenn man sich eine Auszeit nehmen wollte oder etwas Nützliches gemacht hat, verstehen wir das vollkommen“, erklärt Carl-Peter Echtermeijer, Assistant General Manager der beiden Wiener 5-Sternehotels „The Ring“ und „Grand Hotel“. Ehrlich währt also diesbezüglich am längsten, aber sind die Lücken länger als drei Monate, fallen sie auf und werden beim Bewerbungsgespräch angesprochen.

>> Inkl. Lebenslauf zum Herunterladen!