Der große Check: Teamplayer oder EinzelkämpferTeamarbeit wird in allen Unternehmen hochgelobt! Doch nie werden ganze Teams befördert, sondern immer nur einzelne. Hier die besten Tipps, wann es sich lohnt, Teamplayer zu sein, und wann Einzelkämpfer.
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Nicht immer muss Teamarbeit besser sein, als es Einzelleistungen sind.
Gruppenentscheide erweisen sich dann als tendenziell besser, wenn die Mitglieder verschieden sind und unabhängig voneinander urteilen.
Aber bei einem hohen Ausmaß Han gegenseitigem Verständnis oder hoher Gruppenkohäsion entsteht das „GroupThink“-Phänomen mit der Tendenz zum „risk-shift“. Etwaige Bedenken fallen der Gruppenstimmung zum Opfer und werden nicht mehr geäußert.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass in der Hälfte der Fälle Gruppen riskantere Entscheidungen als Einzelpersonen treffen.
Eines bestätigen die meisten Führungskräfte: Weder Einzelkämpfer noch Mitarbeiter, die sich ausschließlich in Teams unterordnen, klettern die Karriereleiter schnell nach oben. Es kommt auf die perfekte Mischung an. Einerseits muss man seine Rolle im Team wahrnehmen und auch für das Team arbeiten, andererseits geht es genau darum, seine persönlichen Erfolge aus dem Team heraus aufzuzeigen und so davon zu profitieren. Eine sensible Gratwanderung, die – wenn man etwas falscht macht – schnell zum Absturz führen kann.
Um im Team eine Führungsrolle zu bekommen, sind einige Tricks hilfreich: „Die Kompetenz eines Teammitglieds wird zum Beispiel auch über den Redeanteil wahrgenommen“, so Wehrle. Es gilt: Wer viel spricht, hat etwas zu sagen – so kann man eine heimliche Chefposition einnehmen. Das funktioniert ebenso, indem man Fragen stellt. Damit gibt man Themen und Tempo vor.
Unterm Strich muss bei allen Tricks natürlich die Grundleistung stimmen. Um die Teamerfolge gegenüber der Unternehmensführung gut zu verkaufen, muss man auch im Team im Sinne des Unternehmens handeln. Immer gefragt sind natürlich gute Ideen, die zur Umsatzsteigerung beitragen. Auch wenn es hart klingt: Man muss das Team nutzen, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Und das auf eine möglichst subtile Art und Weise, sodass nie der Verdacht entsteht, dass Sie die anderen ausnutzen. Wie das funktioniert? Wehrle: „Man muss immer an zwei Fronten kämpfen. Einerseits für das Team arbeiten und dort eine ehrliche Leistung erbringen, andererseits die Teamerfolge nach außen tragen und dafür sorgen, dass der Vorgesetzte um Ihren persönlichen Anteil daran weiß.“
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