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Home / Archiv / Mai 2007 / Ein Tag mit Manuel Lechner

Ein Tag mit Manuel Lechner

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Begleiten Sie den Manager einen Arbeitstag lang und bekommen Sie Einblicke in die Welt des Hangar-7.


Acht Uhr morgens in Piding: Manuel Lechner sitzt beim Frühstück mit Frau und Kindern. Ein Fix- und Ruhepunkt in seinem sonst so stressigen Arbeitstag. Dieser Fixpunkt ist wichtig, „denn bei durchschnittlichen 13 Arbeitsstunden sieht man sich sonst gar nicht mehr“, sagt Manuel. Im Hangar-7 ist er von Beginn an dabei. 2003 startete er als Gastronomieleiter und Geschäftsführer im Restaurant Ikarus. Seit einem Jahr ist er Manager des Hangar-7 – tutto completo. Der bayrische Italiener – seine Großeltern stammen aus Südtirol – steht permanent unter Strom. 86 Personen arbeiten im Hangar-7; für alle ist er zuständig. Er ist Anlaufstelle für Mitarbeiter, Dreh- und Angelpunkt für Projekte und Ideenproduzent. Am Hangar-7 ist alles außergewöhnlich und spektakulär – die Ideen sind es natürlich auch. So zum Beispiel die monatlich stattfindende „Wednesday Night“. Die hat Manuel Lechner ins Leben gerufen – eigentlich, um die „Threesixty Bar“ zu bewerben. Die anfängliche Idee mauserte sich zu einem komplett neuen Verständnis von Unterhaltung: „Die Wednesday Night ist eine Plattform, die Menschen zusammenbringen und Gespräche generieren soll. Jemanden zu unterhalten ist einfach. Menschen dazu zu bringen, sich miteinander zu unterhalten, ist schon schwieriger.“
Es ist Dienstag vor dem Event. Das Motto des kommenden Mittwochs: Spanien. Eine 15-köpfige Gitarrenband wird unplugged – und verteilt über den ganzen Hangar-7 – spielen. Dezent, damit die Gespräche nicht zu kurz kommen. Die Planung, die hinter dem Ganzen steht, ist enorm. Wolgang Kaufmann muss getroffen werden. Er ist der Barchef. Hat er alles, was er braucht? Ist mit den Aushilfen alles organisiert? Allein 22 Aushilfen sind für diese Abendveranstaltung geordert. Außerdem läuft parallel dazu noch ein drei Tage dauerndes Schülerquiz im Hangar-7. Die Kinder sind bis 16 Uhr im Haus, um 18 Uhr muss alles für die Wednesday Night fertig sein. Eine Herausforderung. Speziell eingeflogen wurde auch ein spanischer Barkeeper; Martin Russian aus dem Pacha Club auf Ibiza. Das Konzept wird von A bis Z durchgezogen, alles ist perfekt. Ein kurzes Briefing mit dem spanischen „Russian“ und Wolfgang Kaufmann und weiter geht’s. Eine Weindegustation steht auf dem Plan. Und beim Wein ist Manuel Lechner heikel. Die Weinkarte schreibt er selbst – eine Assistentin hat er nicht. In einer Stunde sechs weiße, vier rote Weine. Auge, Nase und Mund sind zu 100 % auf die edlen Tropfen konzentriert. Es wird getestet, wird verhandelt. „Wir nehmen alle“, sagt Manuel Lechner schließlich. Stefan Hummelbrunner liefert seit Jahren Weine für den Hangar-7 und kennt den Geschmack seines Auftraggebers gut.



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