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Grünes Licht für das Erste Mal

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Sie kennen das ja: Man ist nervös, voller Vorfreude und dann ist trotzdem alles schneller vorbei als geplant. Es bleibt die quälende Frage: War ich gut? Tipps für den ersten Arbeitstag.


Wie jeder gelungene Akt, beginnt auch dieser mit dem Vorspiel. Und damit sei hier konkret alles ,das aufgelistet, was vor dem bangen Zeitpunkt passiert, an dem Sie das neue Unternehmen erstmals betreten. „Bereiten Sie sich auf Ihren Arbeitgeber noch einmal gut vor“, empfiehlt Sabine Hertwig, Inhaberin der Karriereberatung Beruf + Konzept in Berlin. „Dazu genügt es nicht, sich die Homepage anzuschauen. Vielmehr sollte man auch überprüfen, was das Internet und andere Medien über das Unternehmen berichten.“ Denn in der Zeit zwischen dem Vorstellungsgespräch und dem Arbeitsbeginn kann sich so einiges getan haben, über das Sie informiert sein sollten.
Checken Sie im Vorfeld auch den Weg zu Ihrem neuen Arbeitsplatz. Wie lange brauchen Sie mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad? Bei diesem ersten Mal erwartet man von Ihnen ausnahmsweise, dass Sie zu früh kommen. 10 Minuten vor dem offiziellen Arbeitsbeginn passt genau.
Sind Sie erst einmal drin in der neuen Firma, bewahren Sie Ruhe und gehen Sie es nicht zu forsch an. Die eigene Erwartungshaltung an die ersten Tage im neuen Job ist nämlich meist hochgesteckt, wie eine Umfrage zeigt: 53 Prozent der Frauen befürchten, den Anforderungen nicht entsprechen zu können. Bei den Männern sind es 34 Prozent. Ruhig Blut! „Niemand verlangt zu Beginn Heldentaten“, sagt Gisela Willmes, Personalverantwortliche im Ritz-Carlton in Berlin. Natürlich funktioniert der Berufseinstieg nicht überall so koordiniert wie im Berliner Luxushotel, in dem neue Mitarbeiter bei ihrer Jobpremiere zu einem Mittagessen in Privatkleidung eingeladen werden. „Die ersten beiden Tage dienen bei uns als Orientierung. Wir informieren über die Philosophie des Hotels und stellen dem neuen Mitarbeiter alle Abteilungsleiter vor.“
Genauso gut kann es aber passieren, dass Sie plötzlich inmitten Ihrer neuen Kollegen stehen und diese Sie mit großen Augen verwundert anstarren. Wenn es so kommt, nehmen Sie die Dinge selbst in die Hand. Karriereberaterin Hertwig: „Stellen Sie sich in jeder Abteilung kurz vor. Sagen Sie, woher Sie kommen und was Ihre Aufgabe ist.“ Nennen Sie dabei Ihren vollständigen Namen, verzichten Sie aber auf Titel. Ebenso können Sie auch Ihren direkten Vorgesetzten bitten, Sie mit den Kollegen bekannt zu machen. Generell gilt: Sparen Sie zunächst mit dem Du-Wort, bleiben Sie beim Sie. Durch die persönliche Distanz entstehen weniger Missverständnisse. Und die können Sie gerade am Anfang gar nicht brauchen. „Innerhalb der ersten 7 Sekunden beurteilen Menschen ihr Gegenüber“, weiß die Karriereratgeber-Autorin Susanne Reinker. Der erste Eindruck bleibt also durchaus haften und entscheidet nicht unwesentlich über Ihren Erfolg mit. Bei ersten zwanglosen
Gesprächen in der Kantine oder beim Kaffeeautomaten empfiehlt es sich, persönliches Interesse an Ihrem Gegenüber zu zeigen – ohne jedoch zu viel über sich selbst zu erzählen. Schnell wird man als Vielschwätzer abgestempelt. Am besten erobert man die Herzen der Kollegen aber noch immer mit einem kleinen Einstandsfest. Das sollten Sie aber nicht unbedingt an den ersten Tagen ansetzen. Das Ende der zweiten Arbeitswoche bietet sich dafür an.


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