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Headhunter: So pushen Sie Ihre Karriere

Ihre Karriere soll zum unaufhaltsamen Aufstieg werden? Dann führt an Personalvermittlern kein Weg vorbei.
Fragen Sie nicht, was Sie für Ihren Personalvermittler tun können. Fragen Sie, was Ihr Personalvermittler für Sie tun kann.
Nie zuvor war es in der Hotellerie und der Gastronomie einfacher, an gute Jobs zu kommen. Mit gutem Grund: Headhunter und Personalvermittler brauchen vor allem eines, um ihren Job gut zu machen – viele Kontakte zu potenziellen Bewerbern. Und genau das können Sie sich zunutzen machen. Vorbei sind nämlich die Zeiten, in denen der Bewerber für eine Beratung oder Vermittlung eine Stange Geld hinlegt. Headhunter buhlen mittlerweile um ihre Kunden und bieten ein Rundumservice, das bis zu einer kostenlosen Karriereberatung und -begleitung reicht. Egal, ob Sie gerade jetzt auf Jobsuche sind oder sich die Karriereleiter einfach nur für die Zukunft optimal positionieren wollen.
Stefan Müller, Geschäftsführer der Salzburger Personalberatung Müller & Partner, rät zum Beispiel, dass sich Bewerber am besten bei so vielen Recruiting-Agenturen wie möglich registrieren lassen sollen. „Das erhöht die Chancen. Denn jeder Headhunter hat andere Kunden und somit verschiedene Jobs.“
Allerdings sollte man sich nur mit seriösen Personalvermittlern auseinandersetzen. Denn auch in dieser Branche gibt es schwarze Schafe. „Diskretion, Branchenkenntnis, Erfahrung und ein kostenloses Angebot. Das sind die vier wesentlichen Punkte, an denen man einen guten Headhunter erkennen kann“, fasst Martina Nöst, Senior Human Resources Consultant der Recruiting & Careers Company Blackrock, zusammen. „Um für die Bewerber den besten Job zu finden, ist es einfach unumgänglich, dass man sich in diesem Berufsfeld genau auskennt. Man muss wissen, wie es sich in einem kleinen Personalzimmer lebt, wie man am besten ins Ausland kommt und welche Anforderungen zum Beispiel an einen Hotelmanager gestellt werden. Bei Blackrock verfügen wir über persönliche, langjährige Erfahrungen in all diesen Bereichen“, so Nöst.
Diskretion ist deshalb ein wichtiger Punkt, weil verständlicherweise kein Bewerber will, dass sein aktueller Arbeitgeber zu früh über die Wechselabsichten Bescheid weiß. Und: „Hände weg von allen Personalvermittlern, die für ihre Leistung Geld verlangen“, sagt Müller.
Hat man erst einmal eine Auswahl an potenziellen Recruiting-Agenturen getroffen, geht es ganz einfach vor sich: Man bewirbt sich mit einem kurzen Lebenslauf per E-Mail, Post oder Fax. Den Rest erledigt der Headhunter. „Wir führen mit den Bewerbern ein Gespräch und versuchen herauszufinden, was sie anstreben und welche Positionen für sie interessant sind“, erklärt Christian Schweinzer, Geschäftsführer bei Blackrock.
Der Vorteil gegenüber dem Stelleninserat: Der Personalvermittler geht detailgenau auf die Bedürfnisse des Bewerbers ein. Wenn Sie also zum Beispiel ab Juli einen Job als Küchenchef im Hamburger Raum mit Fünftagewoche suchen und auch gewisse Gehaltsvorstellungen haben, dann wird maßgeschneidert auf diese Anforderungen eine Stelle gesucht und – meist auch gefunden. „Man muss sich nur ein einziges Mal bewerben und wid über Jahre hinweg betreut.“ Selbstverständlich ist man zu nichts gezwungen, Jobangebote können jederzeit abgelehnt werden. Auch da schweigt der Personalvermittler gegenüber dem Arbeitgeber.
Gerade diese Karriereplanungen sind es, die derzeit boomen. Sogar Schulabgänger lassen sich bereits bei Agenturen listen. Die Topbetriebe arbeiten fast ausschließlich mit Headhuntern zusammen; zumindest was die finanziell interessanten Jobs betrifft. Was ist das Ziel des Bewerbers? Was der Traumjob? Aufgrund dieser Informationen stellt der Personalvermittler einen Plan zusammen, der genau jene Stationen auflistet, die es braucht, um in Kürze ganz oben zu stehen auf der berühmten Karriereleiter. Parallel dazu wird ein Lebenslauf verfasst, der genau so aufgebaut ist, dass er den Toparbeitgebern sofort ins Auge sticht. In den besten Häusern wird nach den passenden Stellen gesucht und auf Wunsch des Bewerbers auch im Vorfeld bereits abgeklärt, dass es sich dabei lediglich um Zwischenstationen handelt. Das bedeutet also, kein Stress mehr mit dem Kündigen. Der Weg ist klar vorgezeichnet. Und er zeigt steil nach oben.
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