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Initiativbewerbungen, die sitzenOb kreativ oder herkömmlich: Initiativbewerbungen liegen bei den Hotels hoch im Trend.
„Von Initiativbewerbungen profitieren Hotels ebenso wie die Mitarbeiter, die damit ihre Qualitäten anbieten“, sagt Bianca Haug. An die 300 Bewerbungen stapeln sich pro Monat auf dem Arbeitsplatz der Direktorin für Human Resources im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München. Gut 100 davon sind Initiativbewerbungen. „Das Wichtigste ist, dass der Bewerber konkret beschreibt, welche Position er anstrebt und ab wann er verfügbar ist.“ Fühlt sich jemand in seinem Schaffensgebiet besonders flexibel, dann lohnt sich eine schlichte Aufzählung der möglichen Einsatzbereiche. Und natürlich: Wer sich wie Trettl eindrucksvoll ins Gedächtnis ruft, dessen Chancen steigen. Beispiele gibt es zur Genüge. Köche, die ihr Schreiben wie eine Speisekarte verfassen und professionell binden lassen, Konditoren, die die Personalabteilung mit einer Torte auf ihren Geschmack bringen wollen, Kellner, die ihre Bewerbung auf bemalten Tellern servieren oder knackige Powerpoint-Präsentationen von Hotelmanagern in spe. Aber nicht immer ist geballte Kreativität der Schlüssel zum Erfolg. „Eine außergewöhnliche Bewerbung bringt nur dann einen Vorteil, wenn sie zur gewünschten Stelle passt. Auch sollte man sich im Klaren sein, ob der künftige Arbeitgeber auf Kreativität überhaupt wert legt“, empfiehlt Werner Hammerl, Chef der Firma „bewerbungsberatung.at“. Für Initiativbewerbungen gilt die Regel, es reicht ein Lebenslauf im Umfang von maximal zwei Seiten und ein Motivationsschreiben, das keinesfalls länger als eine Seite sein soll. „Darin soll kurz und selbstbewusst aufgelistet sein, warum der Bewerber ausgerechnet für dieses Hotel ein Gewinn ist. Nehmen Sie die dafür wichtigsten Eckpunkte Ihres Lebenslaufs und beschreiben Sie Ihre Vorzüge“, so Hammerl. Hier lohnt sich die Recherche im Internet. „Stimmen Sie Ihr Profil auf die Unternehmensphilosophie ab.“ Laut Hammerl haben Hotels längst erkannt, welches Potenzial in Initiativbewerbungen steckt. „Wird ein Schreiben vorerst in Evidenz gehalten, sollte man unbedingt dranbleiben und im Zeitraum von jeweils zwei Monaten freundlich nachfragen, ob sich schon etwas ergeben hat“, rät der Profi. Den ganzen Artikel können Sie im Fachmagazin ROLLING PIN oder hier mit Ihrem Premium Login nachlesen. Wenn Sie noch kein ROLLING PIN Premium Member sind, können Sie sich HIER anmelden. » IHRE VORTEILE ALS PREMIUM MEMBER Login für bestehende Premium Mitglieder: |
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