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Schloss Hellbrunn

Schloss Hellbrunn: Mehr als 300.000 Besucher pro Jahr zieht Schloss Hellbrunn als architektonisches Kleinod vor den Toren der Stadt Salzburg in seinen Bann
Schloss Hellbrunn wurde vom Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus inklusive den weltberühmten Wasserspielen vor beinahe 400 Jahren nach italienischem Vorbild errichten. Seit dieser Zeit sind sowohl das Schlossgebäude als auch die Wasserspiele, mit Ausnahme diverser Renovierungsarbeiten, nahezu unverändert geblieben.
Die Bauarbeiten für Schloss Hellbrunn begannen im Juni 1613 unter der Leitung des italienischen Architekten Santino Solari, auf dem großzügigen, mehr als 60 Hektar großen Grundstück vor den Toren der Stadt Salzburg. Die Arbeiten wurden im November 1619 abgeschlossen, was der Bauherr allerdings selbst nicht mehr erlebte.
Von der Stadt Salzburg aus ist Schloss Hellbrunn über die sogenannte Hellbrunner Allee, gesäumt von mehr als 250 Jahre alten Eichen, zu Fuß hervorragend erreichbar. Entlang der Allee liegen noch viele andere malerische Landsitze. Wem der Fußmarsch zu beschwerlich ist, kann das Areal aber auch bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuern.
Am Ende der Allee erreicht man die Schlosszufahrt und über alte Baumalleen die großzügigen Teiche und Parkanlage von Hellbrunn. Auch der Hellbrunner Tiergarten ist von hier aus in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.
Hauptanziehungspunkt sind aber nach wie vor die Wasserspiele von Schloss Hellbrunn. Diese wurden vermutliche von einem italienischen Künstler entworfen, geplant und gebaut und dienen damals wie heute der Belustigung der Besucher. Für Besucher ist Regenschutz oder –schirm hoch anzuraten.
Ein Ausflug nach Hellbrunn ist ein Erlebnis für die ganze Familie und sollte beim Besuch der Stadt Salzburg unbedingt eingeplant werden.
An der nordwestlichen Seite schließt eine ummauerte Fasanerie an. Die Außenanlagen sind der Schloßachse in südöstlicher Richtung vorgelagert. Sie gliedern sich in das sogenannte große Wasserparterre. Es umfaßt einen großen annähernd rechteckigen Teich, in dessen Mitte eine ebenfalls rechteckige Insel liegt, die über Brücken betreten wird. Zu beiden Längsseiten der Teichanlagen befinden sich kleinere Fischteiche. Die Hauptachse weist in südöstlicher Richtung und setzt sich in einer strengen Fichtenallee fort, an deren Endpunkt das Schloß Goldenstein liegt. Streng geschnittene Baumreihen flankieren heute die Längsseiten der großen Teichanlage und trennen sie von den seitlich liegenden Fischweihern ab.
Das sogenannte Monatsschlößchen am Hang des Hellbrunner Berges, der bewaldet in südöstlicher Richtung aufragt, bildet einen zweiten Hauptblickpunkt. In nordöstlicher Richtung schließt ein dreieckiger Gartenteil im "englischen Stile" an.
Die alte Kastanienallee an seiner östlichen Grenze bildet den Übergang zu weitläufigen Wiesenflächen, die durch alte Baumalleen eingefaßt sind. Dem sogenannten Wasserparterre ist auch der Bereich des Fürstenweges mit den vielfältigen Wasserkünsten an der Südwestseite des Schlosses zuzuordnen.
An den Flanken des Hellbrunner Berges zur Einfassungsmauer hin und im südlichsten Teil der Parkanlage befindet sich der "Hellbrunner Tiergarten". In diesem Bereich sind in den letzten Jahren viele Änderungen zur Ermöglichung einer artgerechten Tierhaltung vorgenommen worden. Die gesamte Anlage von Schloss Hellbrunn ist von einer Mauer umfaßt. Tore Richtung Anif, in der Richtung zur Salzach und im Bereich des Haupteinganges ermöglichen das Betreten.
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