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Zukunftstrend Profiling

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Profiling ist in der Hotellerie und Gastronomie bei der Besetzung von Toppositionen längst zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, von dem auch die Bewerber profitieren.


Renommierte Hotelketten und Spitzenrestaurants nutzen das Instrument des Profilings zur Besetzung von Spitzenpositionen aus gutem Grund. Schule und Ausbildung, Berufserfahrung, Referenzen und Arbeitszeugnisse sowie das Aussehen sind alles Faktoren, die man relativ einfach messen kann. Der Haken daran: Sie machen nur 10 Prozent der Arbeitskraft aus. Die restlichen 90 Prozent setzen sich aus mentalen Fähigkeiten und Denkmustern, beruflichen Interessen sowie aus Verhaltensmerkmalen zusammen. Wer sicher­gehen will, dass er für die Zukunft den absolut richtigen Mitarbeiter an Bord geholt hat, sollte diese Eigenschaften unbedingt kennen.
Weltweit arbeiten nur wenige Personalvermittler mit dem Instrument des Profilings. Eine dieser Agenturen ist die Recruiting-Company für Gastronomie und Hotellerie, Blackrock. „Profiling bietet klare Vorteile für den Arbeitgeber wie auch für den Bewerber. Ziel ist ein langfristiges, erfolgreiches Dienstverhältnis, das potenziell gut für die Karriere jedes Einzelnen ist“, erklärt Blackrock-Geschäftsführer Christian Schweinzer. Gut 30 Prozent der Bewerber, mit denen ein Profiling durchgeführt wurde, schneiden sogar so gut ab, dass sich daraus automatisch der nächste Karriereschritt ergibt, weil sie – oft ohne es zu wissen – bislang unterfordert waren.
Am Anfang des Profilings stehen ein Test oder auch Interviews. Dabei geht es vor allem um Aspekte wie Charaktereigenschaften, Durchsetzungsstärke, Teamfähigkeit oder Verlässlichkeit. Intelligenz spielt vergleichsweise eine untergeordnete Rolle.
Die Personalvermittlungsfirma Manpower setzt zum Beispiel auf Interviews. „Ich versuche, den Bewerber so viel wie möglich über sich selbst reden zu lassen. Mit gezielten Zwischenfragen führe ich auf die ausgeschriebene Position hin. Für den Arbeitgeber erstelle ich dann ein Kandidatenprofil, das alle relevanten Informationen beinhaltet“, erklärt Katharina Münchmeyer, Personalvermittlerin mit Schwerpunkt Hospitality.


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