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Bewerbungshilfe All-In-One

Der Crashkurs zur perfekten Bewerbung.

 

Die richtige Vorbereitung

Lesen Sie den Anzeigentext des Stelleninserats vorher mehrmals durch und versetzen Sie sich in die Lage des Inserenten: Was erwarten sich die Arbeitgeber, welcher Stil ist am passendsten bei der Bewerbung? Wie können Sie sich möglichst positiv präsentieren? Versuchen Sie sich, ins Unternehmen reinzuversetzen.

 

Checklist – die Bewerbungsmappe

Das Bewerbungsschreiben ist der erste Eindruck, den Ihr vermeintlich zukünftiger Chef von Ihnen hat. Dementsprechend sollte dieses erste Schreiben auch eine Form haben und absolut ansprechend sein. Inhaltlich besteht es im Wesentlichen aus dem Anschreiben, dem Lebenslauf mit Foto und den Zeugniskopien. Das Anschreiben fasst zusammen, worum es dem Bewerber geht. Keinesfalls dürfen sich hier Schlampigkeitsfehler einschleichen!

 

Form der Mappe

Die Mappe sollte auf keinen Fall überfüllt wirken – 25 Zeugnisse oder Bestätigungen interessieren niemanden. Deshalb: Eine Seite Anschreiben, eine Seite Lebenslauf und maximal sechs bis sieben Zeugnisse in die (offene) Mappe legen. Dann kommt alles zusammen in ein adressiertes Kuvert (nicht falten!).

 

Richtiges Lesen von Stelleninseraten

Es ist wichtig, dass Sie den Anzeigentext des Stelleninserats vorher mehrmals durchlesen und sich dabei ein Bild vom Arbeitgeber machen. Versetzen Sie sich in seine Lage. Was können Sie zwischen den Zeilen erkennen? Sucht er einen ruhigen, introvertierten Mitarbeiter oder eine Person, die nach außen hin sein Unternehmen vertritt? Überlegen Sie objektiv, ob sie den Anforderungen (wie etwa „junges Team“, „Flexibilität“, „Verantwortungsbewusstsein“, ...) tatsächlich gewachsen sind ...

 

Versetzen Sie sich in die Lage des Unternehmens!

Wenn Sie ein Stelleninserat sehen, versuchen Sie sich, in die Lage des Arbeitgebers hineinzuversetzen: Was könnte er sich erwarten, wie könnte das Team und die Unternehmensphilosophie aussehen? Wenn Ihnen dieses imaginäre Bild zusagt, überlegen Sie sich, mit welchen Argumenten Sie genau diese Kriterien erfüllen und sich möglichst passend präsentieren.

 

Das richtige Anschreiben

Am Briefkopf müssen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und vor allem Ihre Telefonnummer angeben. Das Schreiben muss immer an eine konkrete Kontaktperson adressiert sein (nicht „sehr geehrte Damen und Herren“) – ansonsten wirkt es unpersönlich und wie eine Massenaussendung. Geben Sie als Betreff an, auf welche Anzeige Sie sich genau beziehen. Nach der Anrede ist somit die Einleitung mit „Bezug nehmend auf Ihr Inserat ...“ nicht mehr notwendig. Formulieren Sie das Anschreiben, stets höflich, genau und mit der richtigen Portion an Selbstbewusstsein.

 

Keine Floskeln im Anschreiben

„Flexibel, dynamisch, teamorientiert“ – sparen Sie sich solche Floskeln oder gar den genauen Wortlauten aus der Stellenanzeige, sondern bringen Sie Persönlichkeit in ihr Bewerbungsschreiben. Erläutern Sie mit kreativeren Adjektiven, mit welchen Fähigkeiten gerade Sie die geforderten Aufgaben bewältigen können. Verzichten Sie jedoch auf Konjunktive! „Hätte, würde, könnte“-Sätze klingen nicht sehr überzeugend.

 

Am Boden bleiben im Bewerbungsschreiben

Spielen Sie in ihrem Bewerbungsschreiben nicht den Pfau, sondern vermeiden Sie übertriebenes Selbstlob! Schildern Sie sachlich, aber kompetent, warum gerade Sie in das Unternehmen passen würden und warum Ihre Motivation für diese Aufgabe so hoch ist. Beschreiben Sie, was Sie begeistert, vermeiden Sie aber Bauchpinseleien! Machen Sie im Schreiben deutlich, inwiefern beide Parteien von der Zusammenarbeit profitieren würden.

 

Kurz & prägnant formulieren

In der Kürze liegt die Würze – achten Sie darauf, dass ihre Bewerbung möglichst unausschweiflich und prägnant gehalten ist. Die Bewerbung sollte auf einer A4-Seite Platz finden und nur die nötigsten Informationen zu ihrer Person enthalten.

 

Keine handschriftliche Bewerbungen!

Ihre Bewerbung müssen Sie unbedingt am PC schreiben! Verwenden Sie dabei aber keine übertriebene Formatierungen und höchstens zwei Schrifttypen. Vermeiden Sie Spielereien wie kursive, unterstrichene oder gar bunte Schriftbilder. Das Schreiben soll ja schließlich seriös und kompetent wirken ...

 

Tipps für den Lebenslauf

Knapp und sachlich sollen alle Fragen zum Werdegang in tabellarischer Form beantwortet werden. Der Lebenslauf in der Bewerbung beginnt mit den persönlichen Daten Vor- und Zuname, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort und Familienstand. Die Eltern werden nur bei Lehrstellensuche und Kinder nur mit Geschlecht und Alter erwähnt. Machen Sie dann Angaben zur Berufspraxis (Firma, Ort, Aufgabe, Verantwortung) sowie zum Wehr- bzw. Wehrersatzdienst. Schreiben Sie – falls vorhanden – über Ihre berufliche Weiterbildungen und Ausbildungen (Art der Schulen und/oder Institute samt Abschlüssen und Bewertungen). Anschließend führe Sie noch etwaige Zusatzqualifikationen an – zumindest dann, wenn diese für die Position relevant sind. Wichtig: Die einzelnen Stationen der Berufspraxis, Fortbildung und Ausbildung sind mit Monat und Jahr anzugeben!

 

Tipps für das Bewerbungsfoto

Für das Foto sollten Sie sich gleich kleiden, wie für ein Bewerbungsgespräch. Es muss exakt 4 x 6 cm groß sein und wird oben rechts auf den Lebenslauf-Zettel geklebt. Der Lebenslauf mit dem Foto wird zu den anderen Informationen in der Bewerbungsmappe gelegt.

 

Tipps für Zeugniskopien

Für alle Tätigkeiten, die man im Lebenslauf aufgelistet hat, müssen Kopien von Zeugnissen oder anderen Belegen vorhanden sein! Wer falsche Angaben oder eigenmächtige Korrekturen in Zeugnissen durchführt, macht sich strafbar.

 

Das richtige Nachfragen bei einer schriftlichen Bewerbung

Wenn man nach rund drei Wochen nach Abschicken des Bewerbungsschreibens noch keine Benachrichtigung von der Firma, bei der Sie sich beworben haben erhalten, erkundigen Sie sich telefonisch bei Ihrem Ansprechpartner. Sie können ruhig bestimmt, aber stets höflich fragen, ob es in Bezug auf ihre Bewerbung bereits eine Entscheidung gegeben hat. Wenn nicht, fragen Sie, ob Sie zu einem persönlichen Gespräch vorbeikommen dürfen. Dieses Nachhaken ist besonders wichtig – denn wenn Sie sich nicht mehr melden, hat der Arbeitgeber den Eindruck, der Job bedeute Ihnen ohnehin nichts.

 

Die Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch

Wichtig: Informieren Sie sich vor noch einmal ausführlich über das Unternehmen. Vergessen sie auf keinen Fall Ihre Unterlagen – zum Vorstellungsgespräch ist eine Bewerbungsmappe samt Originalzeugnissen mitzubringen, die Sie auf Verlangen vorweisen müssen. Wenn Sie ein paar extra Punkte holen wollen, erkundigen Sie sich schon im Vornhinein, wie Ihre Gesprächspartner heißen und welche Position sie innerhalb des Unternehmens haben. So fühlen Sie sich auch gleich sicherer.

 

Nicht zu spät zum Vorstellungstermin!

Das schlimmste, was Ihnen beim Vorstellungsgespräch passieren kann, ist ein Zuspätkommen- Kalkulieren Sie die Wegzeit stets großzügig. Auch wenn Sie gehetzt oder verschwitzt erscheinen, machen Sie von Anfang an einen schlechten Eindruck. Pünktlichkeit und ein ruhiges Auftreten sind ein absolutes Muss!

 

Das richtige Outfit für das Vorstellungsgespräch

Beim Vorstellungsgespräch sollten Sie auf jeden Fall eine eher formelle Kleidung tragen. Natürlich hängt das Outfit von der jeweiligen Branche und der angestrebten Position ab, dennoch machen sexy Miniröcke, lässige Jeans und schmutzige Turnschuhe absolut keinen guten Eindruck. Eine elegante, unaufdringliche Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen, ist ideal. Auch bei der Frisur müssen Sie aufpassen: Tragen Sie keine komplizierte, auffallende oder fast schon lächerlich wirkende Frisur. Greifen Sie auch nur dezent zu einem Parfum.

 

Fragen, die Sie beim Vorstellungsgespräch erwarten sollten

Sie sollten sich auf jeden Fall schon im Vornherein Gedanken darüber machen, welche Fragen auf Sie im Bewerbungsgespräch zukommen. Langes Nachdenken oder Stottern bringen keine Pluspunkte. Häufige Fragen, auf die man stets eine Antwort parat haben sollte, sind: Was wissen Sie über unser Unternehmen? Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben? Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule? Was waren Ihre Motive bei der Berufswahl? Warum wurde das letzte Arbeitsverhältnis beendet? Können wir uns in Englisch unterhalten? Was ist Ihnen im Verkaufsgespräch wichtig? Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrem Beruf? Führen Sie mit mir ein Reklamationsgespräch! Wie gehen Sie mit Konflikten um? Wie reagieren Sie auf Stress? Wie würden Sie sich selbst charakterisieren? Welche Stärken und Schwächen besitzen Sie? Welche Zukunftspläne haben Sie? Welche Hobbys und Interessen haben Sie? Wie sehen Ihre Gehaltsvorstellungen aus? Wann könnten Sie bei uns anfangen?

 

Der richtige Beginn des Bewerbungsgesprächs

Der erste Eindruck zählt! Begrüßen Sie Ihren Ansprechpartner freundlich und ruhig, aber nicht übertrieben höflich mit seinem Namen und stellen Blickkontakt her. Auf jeden Fall sollten Sie ihn mit der Konversation beginnen lassen. Dann stellt der Personalchef einige erste Fragen, um abzuchecken, ob Sie in das Unternehmen passen würden. Seien Sie auf Fragen nach Gründen der Bewerbung, Arbeit im Team und beruflichen Zielen gut vorbereitet!

 

Das richtige Bewerbungsgespräch

Ihre Antworten im Bewerbungsgespräch sollten präzise und maximal zwei Minuten lang sein. Herumgeschwafel interessiert niemanden. Seien Sie auf keinen Fall zu emotional, jammern nie ja nichts aus Ihrem Privatleben vor und verkneifen Sie es sich, über ihre letzte Arbeitsstelle Schlechtes zu reden. Bei provokanten Fragen des Gesprächspartners bleiben Sie einfach ruhig, gehen am besten kurz inne und überlegen Sie in aller Ruhe ihre Antwort. Besser bedacht, als zu spontan reagieren.

 

Die richtige Geld- und Gehaltsverhandlung

Irgendwann kommt sie immer: die Frage Ihrer Gehaltsvorstellung. Deshalb lohnt es sich, sich nach dem Gehaltsschema im Betrieb zu erkundigen. Schlagen Sie ein Gehalt in der Höhe ihres bisherigen beziehungsweise letzten Einkommens vor. Stellen Sie während des Gesprächs auch immer wieder Fragen zum Unternehmen, um einerseits einen besseren Einblick zu bekommen, andererseits auch Ihr Interesse für den vermeintlich zukünftigen Arbeitgeber zu zeigen.

 

Muss man immer antworten auf Fragen des Dienstgebers?

Sie müssen nicht auf jede Frage des Arbeitsgebers antworten! Fragen nach der Familienplanung, etwaigen Krankheiten, Vermögensverhältnissen oder auch der politischen Orientierung darf ein Personalchef nicht stellen. Geschieht dies dennoch, weichen Sie höflich aus, statt die Aussage sofort zu verweigern. Erst wenn das Gegenüber nachhakt, teilen Sie ihm freundlich, aber bestimmt mit, dass Sie dazu keine Stellung beziehen wollen.

 

Richtiges Nachfragen nach einer mündlichen Bewerbung

In der Regel erfahren Sie am Ende des Vorstellungsgesprächs, bis wann Sie voraussichtlich über das Ergebnis Bescheid bekommen. Erst wenn dieser Zeitraum ohne Verständigung der Firma abgelaufen ist, sollten Sie sich telefonisch nach dem weiteren Verlauf erkundigen. Seien Sie dabei stets höflich, aber auch bestimmt. Und: Nur ja keine Jammereien!

 

Das Nach-Telefonieren nach einer mündlichen Bewerbung

Wenn Sie nach Ablauf des vereinbarten Zeitpunkts noch immer keine Verständigung über das Ergebnis bekommen haben, sollten Sie die Firma kontaktieren. Überlegen Sie aber schon vorher, wie das Telefonat ungefähr ablaufen soll. Während dieses Gesprächs sollten Sie Interesse und Selbstbewusstsein zeigen, aber sich nicht Restchancen verhauen, indem Sie unfreundlich oder prepotent klingen. Falls Sie eine Absage bekommen, fragen Sie den Personalchef nach den Gründen dafür – diese Information kann Ihnen helfen, einige Fehler in Zukunft vielleicht zu vermeiden. Aber seien Sie auf keinen Fall entmutigt: Es gibt immer ein nächstes Mal!

 

Konzentration steigern

Im Bewerbungsgespräch ist es besonders wichtig, voll konzentriert zu sein. Sie sollten alle wichtigen Namen, Bezeichnungen und Begriffe kennen und niemals unsicher wirken. Dabei helfen am besten Konzentrationsübungen, mit denen Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit kurze Zeit auf einen beschränkten Bereich zu richten. Ein Übungsbeispiel: Im folgenden Text sind über 30 weibliche Vornamen versteckt, manche kommen auch öfters vor. Notieren Sie diese so schnell wie möglich!

 

Informationen merken

In jedem Bewerbungsgespräch werden Sie verschiedenste Dinge aus Ihrer Vergangenheit gefragt und Sie werden auch viel an Informationen erhalten. Um sich all diese Neuigkeiten zu merken, sollten Sie Ordnung in die neuen Infos bringen. Notieren Sie sich diese dazu geistig niemals der Reihe nach, sondern stets versetzt oder in imaginären Kästchen. Verwenden Sie auch verschiedene Kategorien, in die Sie bestimmte Infos stecken oder sammeln Sie Wörter mit gleichen Anfangsbuchstaben. Prägen Sie sich diese Bilder gut ein und sie werden beim nächsten Bewerbungsgespräch alles im Griff haben.

 

Reihenfolgen jederzeit abrufen

Um sich Informationen in der richtigen Reihenfolge zu merken, eignet sich die „Loci-Methode“, auch „Routen-Methode“ genannt, besonders gut. Gerade, wenn es darum geht, im Bewerbungsgespräch bestimmte Abläufe oder Vorgehensweisen wiederzugeben, sollte man nichts verwechseln. Die Vorgehensweise bei der Loci-Methode ist demnach folgende: Man verbindet die Zahlen 1 bis 10 (oder auch mehr) mit jeweils einem Ort („locus“). Es sollte sich dabei um Orte oder Bereiche handeln, die einem sehr vertraut sind – bestens eignen sich dafür zum Beispiel Körperteile, die man von oben nach unten durchnummeriert. 1 bedeutet zum Beispiel Haare, 2 = Augen, 3 = Mund, 4 = Schulter, 5 = Arme, 6 = Hände, 7 = Bauch, 8 = Po, 9 = Beine und 10 = Füße. Sind diese Assoziationen fest im Gedächtnis verankert, lassen sich nun 10 Informationen mit den jeweiligen Körperteilen in der richtigen Reihenfolge abspeichern und problemlos wiedergeben.

 

Unerlässlich: Namen merken

Im Bewerbungsgespräch gibt es nichts Peinlicheres, als jemanden, der sich gerade vorgestellt hat, oder um den sich bereits seit Minuten das Gespräch dreht, mit dem falschen Namen anzusprechen. Oder ihn sich gleich gar nicht gemerkt zu haben. Leider haben wir Menschen kein „fotografisches Gedächtnis“, dazu sind wir wissenschaftlich bewiesen einfach nicht in der Lage. Aber es gibt einfache Tricks der bildlichen Vorstellungen und Assoziationen, um sein Gehirn zu „überlisten“. Ein einfacher Weg, sich Namen rasch zu merken ist die „Kettenmethode“. Stellen Sie sich dabei jene Person, deren Namen Sie sich merken müssen, vor. Links davon steht ein Mensch aus Ihrem Freundes-, Bekannten-, Verwandten- oder Kollegenkreis, der denselben Vornamen hat. Sollte diesen keiner besitzen, denken Sie an berühmte oder allgemein bekannte Persönlichkeiten. Dann reihen Sie rechts von jener Person einen Menschen, der denselben Nachnamen trägt. Die Kette, um sich den Namen Maria Fuchs zu merken, könnte nun zum Beispiel folgendermaßen aussehen: Maria Hofer (links) – Maria Fuchs (Mitte) – Dieter Fuchs (rechts). Prägen Sie sich dieses Bild gut ein und stellen Sie sich beim nächsten Mal die dreigliedrige Personenkette vor.
Eine weitere Methode, sich Namen ins Gedächtnis zu verankern ist das Verwenden von Eselsbrücken. Wenn Sie einen neuen Namen hören assoziieren Sie ihn spontan mit einem Beruf, einer Eigenschaft, einem Wort oder einem anderen Namen. Für Maria Fuchs denken Sie zum Beispiel an Maria und Josef in der Krippe und an einen Fuchs, der sich anpirscht. Sie werden sehen, mit ein wenig Übung vergessen Sie nie mehr einen Namen!

 

Zahlen merken im Gespräch

Den meisten von uns ist es schon so gegangen: man hört eine Zahl oder Nummer und hat sie eine Minute später auch schon wieder vergessen. Peinlich. Der einfachste Trick dagegen: Man ersetzt die einzelnen Ziffern durch logisch dazupassende und leicht zu merkende Assoziationen. Beispiele: 0 = Ohr, 1 = Ich, 2 = Schuhe, 3 = Ding, („aller guten Dinge sind drei“), 4 = Tisch, 5 = Finger, 6 = Würfel, 7 = Tag, 8 = Nacht („um acht beginnt die Nacht“), 9 = Kegel (alle neune). Man kann sich aber natürlich auch sein ganz persönliches „Wörterbuch“ zulegen, indem man Namen von Kindern, Adressen oder Tiere als Assoziation nimmt. Wichtig ist schließlich nur, dass man immer mit den gleichen Begriffen arbeitet und man sich diese gut einprägt. Muss man sich nun also im Bewerbungsgespräch einige Zahlen auswendig merken, denkt man sich anstatt jeder Ziffer ein Bild und bildet damit einen Satz. Sie werden staunen, wie es mit ein wenig Übung ganz rasch klappt!

06.03.2015