Ausgabe 191, Karriere-Tipps, NL Karriere 160626, POS 6 Karriere

Arbeiten in Berlin

Wenn einer weiß, wie es sich in der deutschen Hauptstadt lebt und arbeitet, dann Auslandsösterreicher und Cordobar-Betreiber Willi Schlögl.

Text: Kathrin Löffel     Fotos: René Riis, Stefan Kühne, Hotel Adlon, Werner Krug, Jens Oellermann, Shutterstock

Auslandsösterreicher Willi Schlögl über das Arbeiten in Berlin

Schlagfertig

Der Gastronom und gebürtige Österreicher Willi Schlögl machte sich vor drei Jahren mit der Cordobar in Berlin selbständig. Er weiß: Trist und Grau ist allerhöchstens das Wetter in Berlin.

Was mögen Sie an Berlin?
Willi Schlögl: Die Hauptstadt hat eine wahnsinnige Anziehungskraft für mich als Gastronom gehabt und die hat sie bis heute nicht verloren. Berlin gehört neben New York und London zu meinen Lieblingsmetropolen. Die Stadt ist immer im Wandel, pulsiert und ist sehr international.

Wie kam es dazu, dass Sie nach Berlin zogen? 
Schlögl: Als ich damals meine Karriere in Deutschland am Gasthof Fischerklause Lütjensee in Schleswig-Holstein begann, war ich zweimal in Berlin zu Besuch. Irgendwann kam ich mit dem Fischerklause-Gastronomen Gerhard Retter und dem Betreiber des Musiklabels City Slang Christoph Ellinghaus ins Gespräch. Beide lieben Berlin und die Idee entstand, sich gemeinsam mit der Cordobar selbständig zu machen. Dazu kam dann noch Koch Lukas Mraz – und das Quartett war perfekt. Aber sesshaft – na ja: Wir haben einen Pachtvertrag, der zehn Jahre mit der Option auf Verlängerung läuft. Was danach passiert, weiß ich noch nicht.

09.06.2016