Ausgabe 193, Karriere-Tipps

Blackrock Careers: Die Karrieremacher

Der Anruf des Headhunters kann über die Zukunft entscheiden. Warum Headhunter das richtige Tool für den planbaren Aufstieg sind und was es kostet.

Fotos: Monika Reiter

Christian Schweinzer von Blackrock Careers in schwarzem Anzug

Der Drahtzieher

Christian Schweinzer ist ein In­sider. Durch Führungspositionen in der internationalen Gastronomie, Hotellerie und Kreuzfahrtbranche hat er ein einzigartiges Netzwerk zu Chefs auf der ganzen Welt aufgebaut. Der Geschäftsführer des Headhunting-Unternehmens Blackrock Careers über die Navigation für die Karriereplanung.

Jeder wartet auf den Anruf des Headhunters. Aber warum ruft man ihn nicht selbst an?
Christian Schweinzer: Das Bild des geheimnisvollen Wesens, das nur mit der obersten Elite in Kontakt ist, steckt noch immer in den Köpfen der Leute drin. Die Arbeit eines Headhunters ist transparent, sie passiert eben nur diskret. Für uns ist Personalvermittlung keine Einbahnstraße, sondern ein stark vernetzter Highway. Wir sehen uns als das Navi für die Bewerber, bei dem die perfekte Adresse für den nächsten Karriereschritt bereits eingespeichert ist

Wie funktionieren Starthilfe und laufendes Service durch Blackrock Careers als Headhunting-Spezialist?
Schweinzer: Wir bieten kostenlose und individuelle Karriereplanung für Bewerber an. Das ist wichtig, da jeder einzelne andere Stärken und Schwächen hat. Diese zu kennen, hilft, gemeinsam den perfekten Job zu finden. Durch unser weltweites Netzwerk wissen wir, wo in Deutschland, Österreich, England, Spanien oder Süd­afrika Angebote vorhanden sind, von denen noch keiner weiß. 2009 haben wir zum Beispiel einen Sous Chef auf ein 5-Sterne-Kreuzfahrtschiff vermittelt, dann als Küchenchef in einen Aldiana Club in Deutschland und heute ist er Senior Executive Chef bei G & P Cruise Hotel Management.

Welche Positionen sind denn im Moment heiß begehrt, aber auch zu bekommen?
Schweinzer: Die von uns gecoachten Bewerber sind gerade in den mittleren Positionen als Commis, Demi Chef de Partie, Chef de Partie bis hin zum Sous Chef international heiß begehrt – quer durch alle Kategorien vom Wirtshaus bis zum Sternerestaurant oder Sternehotel.

Klingt, als würden guten Leuten gerade alle Türen offenstehen.
Schweinzer: Die Chancen sind wirklich optimal, aber Vorsicht: Begehrlichkeit bedeutet nicht, dass man Highfligher-Symptome zeigen sollte. Innerhalb von zwei Monaten vom Commis zum Demi? Kein guter Plan, besser step by step alle Positionen durchlaufen. Ich em­pfehle den jungen Köchen auch immer: Wenn ihr Chef de Partie seid, versucht, so viele Erfahrungen und Knowhow mitzunehmen, wie ihr könnt, und geht dann erst den Schritt weiter zum Sous Chef. Nicht nur titelgeil sein, dann geht’s auch schneller nach oben.

Was raten Sie Ihren Bewerbern, damit sie im Job richtig durchstarten können?
Schweinzer: Karriere ist planbar, vor allem, wenn man Profis an seiner Seite hat, aber sie fliegt einem dadurch nicht in den Schoß. Ganz wichtig ist Durchhaltevermögen und nicht gleich beim ersten Gegenwind aufzugeben. Wir raten zum Beispiel unseren Bewerbern: Nehmt die ersten zwei Stellen nach der Schule im deutschsprachigen Raum an, weil es durch die Sprache und Nähe zur Heimat einfacher ist. In einem zweiten Schritt kann man dann nach Jobs im Ausland Ausschau halten. Wie zum Beispiel bei einem Chef de Partie, dem wir eine Stelle als Chef de Partie Saucier im Luxushotel Grand Roche bei Kapstadt verschaffen konnten. Blut geleckt dafür hat er bei seinen Jobs auf Kreuzfahrtschiffen bei Crystal Cruises, die wir ihm vermittelt haben, erst in Europa und dann auf einer Weltreise, wo er auch Südafrika kennengelernt hat.

www.blackrockcareers.com

22.07.2016