Ausgabe 067, Bewerbungstipps

Rutschgefahr auf dem Bewerbungs-Parkett

Schon am Start aus dem Rennen? Ihre Bewerbungsunterlagen sind die Eintrittskarte in die neue Firma. Tappen Sie in keine Falle: Unser ultimativer Guide, wie Sie die Rutschgefahr bannen.

eine BananenschaleAller Anfang ist die Bewerbung. Und aller Anfang ist bekanntlich schwer. Mehr als jedes dritte Stellengesuch bewerten Personalverantwortliche in den Unternehmen mit unbefriedigend – egal ob von Berufseinsteigern, Fach- und Führungskräften oder Topmanagern. Obwohl die Do’s & Don’ts nahezu gebetsmühlenartig verkündet werden, sind es die ewig gleichen Fehler in den Unterlagen, mittels derer sich Jobsuchende ins vorzeitige Out befördern. Was die Personaler, über deren Schreibtische monatlich Hunderte Mappen wandern, wirklich wissen wollen und was nicht:

Die Schokoladenseite zeigen
Benutzen Sie eine gängige Schrift, vermeiden Sie schwarze Ränder oder Streifen auf Kopien, achten Sie auf Rechtschreibfehler, agieren Sie nach dem Motto „weniger ist mehr“. Eine teure und aufwändig gestaltete Mappe etwa verspricht keineswegs, dass die Leistung des potenziellen Mitarbeiters von großem Wert ist. Verschwenden Sie nicht zu viel Zeit auf Äußerlichkeiten. Belohnt wird der, der eine saubere Informationsleistung liefert. Die Analyse der Unterlagen soll so wenig Arbeit wie möglich machen. Das beigefügte Foto muss professionell sein – im besten Licht, im besten Businessoutfit, mit der vorteilhaftesten Kopfhaltung und einer positiven Ausstrahlung. Und: Referenzen von seriöser Quelle sind wahre Türöffner!

Schlank und handlich bleiben
Sie müssen nicht lückenlos Ihre gesamte Existenz auf Erden belegen. Es ist ein Trugschluss, dass die Kompetenz mit der größtmöglichen Fülle an Unterlagen zu untermauern ist. Ganz im Gegenteil: Je gewichtiger die Unterlagen sind, desto weniger versteht der Bewerber es, seine Argumente zu gewichten. Es gilt: Je länger etwas zurückliegt, desto weniger besteht Anlass...