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7 Tipps, damit es mit der Bewerbung klappt

Stay cool! Wir zeigen dir, wie du den Eiertanz auf dem Bewerbungsparkett managst – ohne dabei ins Schleudern zu kommen! Deine Eintrittskarte für den neuen neuen Job sind deine Bewerbungsunterlagen. Obwohl die Do’s & Don’ts rauf und runter gerattert werden, sehen sich die Personaler immer wieder mit den gleichen Fehlern konfrontiert. Bei Berufseinsteigern genauso wie bei Fach- und Führungskräften oder Topmanagern. Damit euch diese Fauxpas nicht direkt auf den Schleudersitz katapultieren, haben wir für euch den ultimativen Bewerbungsguide, um beim Personaler die Show zu rocken.

Fotos: Everett Collection / Shutterstock

1. Online aber aha
Klar, die klassische Bewerbungen stirbt aus. Das bedeutet aber nicht, dass durch die Online-Bewerbung die Stolpersteine weniger werden. Die heißen hier: Dateigröße, Format, Signatur. Und der Senden-Button ist manchmal schneller geklickt, als einem lieb ist. 
Mit einem pdf-Format seid ihr, wenn es um das Layout geht, auf der sicheren Seite. Wenn ihr also vermeiden wollt, dass eure mühevoll erstellten Unterlagen auf einem anderen PC komplett zerschossen werden, dann wandelt das Dokument am besten um. 
Für die Anhänge gilt: Am besten in einem Dokument zusammenfassen, denn nichts ärgert einen Personaler mehr, als wenn er sich durch unzählige Anhänge klicken muss. Und gängige Dateiformate verwenden, damit es beim Öffnen keine Probleme gibt. 
Zu große Mails landen oft im Spam, deshalb nicht über drei bis maximal fünf Megabyte liegen. Um auf Nummer sicher zu gehen: sich selbst eine Testmail schicken. 

2. Wirf dich in Pose 
Zeig deinem zukünftigen Arbeitgeber deine Schokoladenseite. Und zwar mit ordentlichen, sorgfältigen und übersichtlichen Unterlagen. Was nach wie vor – natürlich abhängig von der Branche – am besten ankommt, ist eher seriös als flippig. Aber zu sehr solltest du dich auch nicht verstellen, deine Bewerbung muss schließlich zu dir passen. So wie auch dein Foto. Und das kann ruhig auch zur Branche passen, deshalb kannst du dich als Koch auch gerne in Kochjacke ablichten lassen. Für Managementjobs ist der klassische Anzug passend. Egal, für welche Stelle du dich bewirbst, die Qualität muss stimmen. Denn das Foto ist meistens das erste, was der Headhunter von dir sieht. Und du willst dir ja nicht hier schon die Smypathiepunkte verspielen, oder? Also beim Foto nicht sparen und von Fotografen am besten gleich per Mail oder auf einen Speicherstick ziehen lassen, damit du das Bild in der perfekten Qualität verschicken kannst.  

3. Gib dir Mühe 
Sorgfalt, so spießig es auch klingt, ist das A und O. So setzt du dich ins richtige Licht und machst es dem Personaler so einfach wie möglich, deine Bewerbung auf die wichtigsten Facts hin zu scannen. Deshalb gilt: Auf eine übersichtliche Gliederung achten, gängige Schrift benutzen, Kopien ordentlich scannen und besonders wichtig, auf Rechtschreibfehler achten. Lass am besten, wenn du mit deiner Bewerbung fertig bist noch einmal jemanden drüberlesen. Vier Augen sehen mehr als zwei! 

4. Dein Anschreiben 
Das Anschreiben passt nicht zum Jobprofil, ist zu abstrakt oder übertrieben und unglaubwürdig formuliert, ist entweder nur drei Sätze oder zwei Seiten lang. Komm auf den Punkt! Und ein weiteres Don’t: Bewerber führen oft nicht an, für welche Position im Unternehmen sie sich bewerben, das kostet die Personaler viel Zeit! 

5. Weniger ist nicht immer mehr 
Mut zur Lücke ist im Lebenslauf völlig fehl am Platz. Personaler haben ein Adlerauge dafür und werden im Gespräch genau dort den Bohrer ansetzen. Deshalb für die einzelnen Stationen immer Monat und Jahr anführen, die natürlich mit den Zeugnissen übereinstimmen müssen. Du darfst Lücken im Lebenslauf haben, musst sie nur erklären können. Chronologisch geordnet solltest du immer mit dem aktuellsten also deiner letzten Arbeitsstelle beginnen, dich aber insgesamt kurz halten. Mehr als zwei Seiten sollten es nicht sein. Was Personaler besonders gerne sehen: Wenn du Referenzen und am besten gleich eine Kontaktperson mit Telefonnummer aus einem alten Betrieb angibst. Damit signalisierst du, dass du keine Angst hast, wenn dort auch angerufen wird. Allerdings solltest du das natürlich mit der Person deiner Wahl vorher absprechen. Das größte No-Go – nicht nur im Lebenslauf: Bloß nicht lügen. Das kommt meistens raus. Gibst du fließende Französischkenntnisse an und wirst beim Bewerbungsgespräch mit „Bonjour, monsieur“ begrüßt, kann das richtig peinlich werden. Und zu guter letzt musst du deinen Lebenslauf immer tagesaktuell, also wenn du die Bewerbung losschickst, unterschreiben. 

6. Entscheide, was wichtig ist 
Bloß nicht den zukünftigen Chef mit unnötigen Arbeits- und Ausbildungszeugnisse zufüllen. Mit der Fülle an Dokumenten beweist du nicht unbedingt deine Kompetenz. Es gilt: Zertifikate nur, wenn sie für den Posten relevant sind. Und: Je mehr Berufserfahrung, desto weniger Sinn macht es die ältesten Zeugnisse herauszukramen. 

7. E-Mail-Adresse, Absender & Co. 
Auch wenn du die Bewerbung online verschickst, ist die persönlich Anrede unverzichtbar. Selbst wenn nur eine info@-Adresse angegeben ist: Immer anrufen und fragen, an wen du die Bewerbung richten sollst. Und bei deiner eigenen Adresse solltest du natürlich darauf achten, dass du hier einen guten Eindruck machst. Mit hotchef@gmail.com wird das eher schwierig. Deine Kontaktdaten sollen sichtbar und vollständig unten in der Mail angeführt werden. Ohne die Angabe einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse lässt sich eine Terminvereinbarung schließlich schwer bewerkstelligen.

17.08.2015