Teoman Mezda

Restaurant Bareis, Baiersbronn

Der Weinkönig, der aus der Ferne kam
September 12, 2022

Der Vorname Teoman ist alttürkisch, älter noch als der des ersten Hunnenkönigs Attila, und begeistert erzählt der Mann auch von seiner Familie, und wie seine Eltern nach Deutschland kamen. Begeisterung hegt er aber auch für seine neue Heimat, dem lukullischen Dreieck zwischen Baden-Baden, Baiersbronn und Bad Peterstal, und seine größte Begeisterung zollt er dem Wein.
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Aber alles der Reihe nach. Der heute 47-jährigen Teoman Mezda hat eine veritable Karriere hinter sich, die auf einem soliden Fundament gründet: Die Ausbildung zum Restaurantfachmann im traditionsreichen Parkhotel Wehrle in Triberg. Dort hat er die große Klassik seines Berufshandwerks gelernt, was ihm in seinen nachmaligen Stationen zugutekam. Dazu gehörten unter anderem die Traube Tonbach, Dollenberg und Sackmann. Bevor er ins Bareiss kam, war er Restaurantleiter des Gourmetrestaurants im Brenner’s Park-Hotel. Angekommen aber ist der Weinfan schon immer gewesen – bietet ihm doch das Traubenelixier eine ortsungebunde Heimat. Jeder gute Wein reizt den Weinwissensdurst dieses Profis, der für sein Können und Wissen schon mehrfach ausgezeichnet wurde: 2015 kürte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum „Sommelier des Jahres“, der Schlemmeratlas zählt ihn 2016 und 2017 zu den Top 50 Sommeliers in Deutschland und jüngst wurde er vom Großen Restaurant & Hotel Guide zum Sommelier des Jahres 2022 ausgezeichnet. Spätestens jetzt ahnt man wohl, dass Attila in seiner Bedeutung auch heute etwas Königliches an sich hat.

www.bareiss.com

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