Arbeiten in Barcelona

Barcelona liegt im Brennpunkt der Spanischen Küchenavantgarde. Was man über das Eldorado für erfahrungshungrige Kulinarik-Cracks wissen muss.
November 13, 2015 | Fotos: Nanisimova / Shutterstock, funkyfrogstock/Shutterstock Werner Krug, Grand Hotel Central Barcelona/Designhotels, Le Méridien Barceona/Starwood Hotels & Resorts, Meliá Barcelona Sarrià/Mélia Hotels International

Arbeiten in Barcelona
Zugegeben, die spanische Wirtschaft ist aktuell nicht gerade dafür bekannt, dass sie Jobs vom Himmel regnen lässt wie Messi Tore für den FC Barcelona. Erfahrungshungrige Fans der katalanischen Metropole sollten jetzt aber nicht die Köpfe hängen lassen. Lieber die Spanischkenntnisse auf Vordermann bringen, die Möglichkeit nutzen, dass man innerhalb der EU überall arbeiten darf, und auf in den nächsten Flieger! Denn ein beruflicher Zwischenstopp in der Hauptstadt der spanischen Küchenavantgarde zahlt sich für Kulinarik-Cracks und Tourismus-Profis aus! Barcelona ist als die Hauptstadt der spanischen Region Katalonien ein absoluter Dauerbrenner bei Touris weltweit und bietet demnach auch Jobmöglichkeiten für engagierte Expats. Kein Wunder, hat die 1,6-Millionen-Stadt doch fast so viele Highlights wie Einwohner. Sebastian Matz, Executive Sous Chef im Hotel Melia Sarriá, gerät ins Schwärmen: „Das Meer vor der Haustür, die Berge eine Stunde mit dem Auto entfernt, die Costa Brava mit kleinen Buchten ist nebenan, im Winter kommt man bequem in die Pyrenäen zum Snowborden.“ Dass alle großen Hotelketten vor Ort vertreten sind, liegt demnach auf der Hand. Aber auch die Restaurant- und Barszene der Stadt ist so bunt wie die Architektur von Antoni Gaudí – Fachkräfte sind auch hier gefragt.

Arbeiten in Barcelona
Zugegeben, die spanische Wirtschaft ist aktuell nicht gerade dafür bekannt, dass sie Jobs vom Himmel regnen lässt wie Messi Tore für den FC Barcelona. Erfahrungshungrige Fans der katalanischen Metropole sollten jetzt aber nicht die Köpfe hängen lassen. Lieber die Spanischkenntnisse auf Vordermann bringen, die Möglichkeit nutzen, dass man innerhalb der EU überall arbeiten darf, und auf in den nächsten Flieger!

Denn ein beruflicher Zwischenstopp in der Hauptstadt der spanischen Küchenavantgarde zahlt sich für Kulinarik-Cracks und Tourismus-Profis aus! Barcelona ist als die Hauptstadt der spanischen Region Katalonien ein absoluter Dauerbrenner bei Touris weltweit und bietet demnach auch Jobmöglichkeiten für engagierte Expats.

Kein Wunder, hat die 1,6-Millionen-Stadt doch fast so viele Highlights wie Einwohner. Sebastian Matz, Executive Sous Chef im Hotel Melia Sarriá, gerät ins Schwärmen: „Das Meer vor der Haustür, die Berge eine Stunde mit dem Auto entfernt, die Costa Brava mit kleinen Buchten ist nebenan, im Winter kommt man bequem in die Pyrenäen zum Snowborden.“ Dass alle großen Hotelketten vor Ort vertreten sind, liegt demnach auf der Hand. Aber auch die Restaurant- und Barszene der Stadt ist so bunt wie die Architektur von Antoni Gaudí – Fachkräfte sind auch hier gefragt.

Frische Früchtchen und Sprachmixer

Dass die nicht so gut bezahlt sind wie in Deutschland oder Österreich, wiegen dafür die geringeren Lebenshaltungskosten etwas auf: Eine nicht ganz zentrale 60- bis 90-Quadratmeterwohnung bekommt man zum Beispiel ab 600 Euro. Lebensmittel wie Obst und Gemüse sind auf den vielen Märkten in sehr guter Qualität und zu viel günstigeren Preisen als hierzulande zu haben.

Auch die Bierpreise hauen einen nicht vom Hocker: In der Bar legt man für eine Halbe zwischen 2,50 und drei Euro auf die Theke. In den Bars bekommt man auch die aufgeschlossene Mentalität der Locals hautnah mit. Und dass Spanisch wirklich notwendig ist, um in Barcelona Oberwasser zu behalten – eine Bewerbung in einem Top-Restaurant ist sonst praktisch unmöglich. Katalanisch, eine Mischung aus Spanisch, Französisch und Italienisch, die in der nordspanischen Region zweite Amtssprache ist, muss man dafür nicht unbedingt beherrschen, auch wenn’s natürlich kein Nachteil ist, wenn man’s kann.

Traumstadt zwischen Barceloneta und Tibidabo

Für den längerfristigen Traumjob in der Traumstadt also unbedingt Spanischkenntnisse mitbringen. Denn die Aufstiegschancen schätzt Sebastian Matz für Expats mit entsprechendem Sprachwissen gut ein: „In Barcelona haben wir Glück und sind nicht so stark von der Krise betroffen wie der Landessüden.“ Auf Benefits oder Sonderkonditionen sollte man dennoch nicht bauen.

Aber wer kommt im flirrenden Geflecht zwischen dem Hausstrand Barceloneta und dem Hausberg Tibidabo auf die Idee, über Versicherungszuckerln nachzudenken? Die südländische Leichtigkeit steckt an und nimmt einen nur zwei, drei Flugstunden von der Heimat entfernt so freundlich auf, wie eine jubelnde FC-Barcelona-Fan-Meute die Kunde über den gerade errungenen Sieg.

Der Karrierecheck

Die wichtigsten Kriterien im Check
Das sollten Sie wissen, bevor Sie zu arbeiten beginnen.

Jobangebot

Barcelona ist Touristenstadt und die Branche braucht nach wie vor Fachkräfte – Krise hin oder her. Die Jobangebote liegen nicht auf der Straße, aber es gibt sie.

Karrierechancen

Ohne Spanischkenntnisse kommt man aber nur bei internationalen Ketten unter. Über kurz oder lang geht nichts ohne Spanisch – das Englisch der Locals ist nicht existent.

Arbeitsumfeld

Die Leute haben eine entspannte, lebenslustige und offene Art – es wird auch in der Arbeit viel gelacht, was sich auf das Klima dementsprechend positiv auswirkt.

Sprachverständnis

Sprache schlägt die Brücke zum Herzen – und zur Karriere in Barcelona! Durchbeißen und Spanisch lernen lautet also die Devise, dann klappt’s auch mit dem Aufstieg.

Lebenshaltungskosten

Wie in jeder Metropole: Je zentraler eine Wohnung, desto teurer. Es gibt viele Märkte mit frischen Produkten, die Preise sind nicht überzogen. Häufiges Auswärts-Essengehen geht auch hier ins Geld.

Gehalt

Die Gehälter sind niedriger als in Deutschland oder Österreich. Die Lebenshaltungskosten fallen dafür aber weniger stark ins Gewicht. Aktuell gibt es aber leider kaum Festanstellungen.

JOB-TIPP

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www.rollingpin.eu

Hotel Meliá Sarrià

Interview mit Sebastian Matz

Executive Sous Chef im Hotel Meliá Sarrià

www.melia.com

Barcelona-Fan

Der 29-Jährige Nordrhein-Westfale ging nach Barcelona, um seine Sprachkenntnisse und die der spanischen AvantgardeKüche zu vertiefen. Das großartige Gesamtpaket Strand-Kulinarik-Internationalität war dabei kein Nachteil …

ROLLING PIN: Beschreiben Sie doch mal Ihre ersten Eindrücke von der Stadt …

Sebastian Matz: Man kommt um ein Uhr nachts aus der Arbeit und es herrscht Leben auf der Straße! Für mich persönlich bedeutet das eine Menge Lebensqualität. Man muss nicht weit fahren, um nach der Arbeit mit den Kollegen noch ein Bierchen trinken zu können – ab an den Strand oder in eines der gemütlichen Viertel im Zen-trum und der Rest ergibt sich schon.

RP: Haben Sie sich in irgendeiner Form vorbereitet?

Matz: Ich war vor Barcelona schon zwei Jahre auf Mallorca und hab dort angefangen, Spanisch zu lernen. Aber auf der Insel ist der deutsche Einfluss sehr stark – da leidet natürlich das Spanisch. Die Sprache zu beherrschen, ist in Barcelona wichtig und war anfangs auch eine Herausforderung für mich. Darüber hinaus sollte man Engstirnigkeit, Berührungsängste und übertriebene Verbissenheit schnell ablegen.

RP: Wie wirkt sich denn die wirtschaftliche Lage in Ihrem Berufsalltag aus?

Matz: Negativ, es gibt kaum Festanstellungen. In der Gastronomie werden die Verträge oft auf ein bis sechs Monate begrenzt. Viele Jobs auf Praktikantenbasis sind sehr schlecht oder gar nicht bezahlt.

RP: Sind Fachkräfte dann überhaupt gefragt?

Matz: Ich werde oft von Kollegen nach guten verfügbaren Köchen gefragt. Chefs de Partie werden oft gesucht.

RP: Was würden Sie einem Freund raten, der in Barcelona arbeiten möchte?

Matz: Wie überall muss man sich hier auch ins Zeug legen, um beruflich vo-ranzukommen. Die ersten Monate können aufgrund der Sprachprobleme schon mal frustierend sein. Vor allem sollte man offen und herzlich auf die Menschen zugehen, dann wird einem sehr gerne geholfen.

RP: Ist Ihnen etwas aufgefallen, mit dem Sie überhaupt nicht gerechnet haben?

Matz: Ja, der Spaß, mit dem die Leute an die Arbeit gehen, und ihre Begeisterungsfähigkeit für alles Mögliche!

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