Arbeiten in Graz

Extrem vielseitige Gastronomie trifft auf entspannte Gäste: In der Genusshauptstadt Graz erleben motivierte Expats ein Mekka der Kulinarik und Möglichkeiten. Dazu gibt’s höchste Lebensqualität ohne Starallüren gratis. Ein Liebesbrief an die Homebase von ROLLING PIN.
August 13, 2018 | Text: Kathrin Löffel | Fotos: Michael Königshofer, Monika Reiter, Gerhardt Eckart, Werner Krug, Wolfgang Hummer, Claudio Martinuzzi, beigestellt

Graz ist ein Lebensgefühl

In der zweitgrößten Stadt Österreichs stimmt das Gesamtpaket: Hier gibt es Haubenlokale, Sternehotels, individuelle Konzepte, außergewöhnliche Gastronomen und engagierte Hoteliers, gemütliche Cafés sowie jede Menge entspannte Einwohner und genug Touristen, aber nicht zu viele. Die Möglichkeiten sind schier unendlich, um es sich richtig gut gehen zu lassen. Und um Karriere mit seinem eigenen Ding zu machen. Denn die Grazer lieben das gute Leben und die Gastfreundschaft.

Graz bei Nacht: Blick auf die Murinsel, im Hintergrund strahlt der Schloßberg hell erleuchtet

Gehobene Küche trifft in Graz auf lockere Konzepte mit Wumms und Gäste, die es einem Koch oder Servicemitarbeiter mit Leidenschaft sehr einfach machen. Das sah vor 15 Jahren aber noch ganz anders aus. Damals war die Stadt an der Mur wohl eher vergleichbar mit eingeschlafenen Füßen.

Ein paar Partylokale und sonntags gab es lediglich den Mäcces, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Schwierig – um es freundlich auszudrücken. Heute hingegen boomt die Stadt. Kleine Cafés mit Wohnzimmercharakter, extrem coole Konzepte – vom Burger mit Dry-Aged-Fleisch über asiatische Küche mit Sternepotenzial bis zum Menü am Markt zum Niederknien –, individuelle Hotels mit Charme, urgemütliche Gastgärten im Hinterhof oder auf der Dachterrasse – in Graz fehlt es einem kulinarisch an nichts.

Die Einheimischen sitzen hier zusammen mit Zugroasten (Wahl-Grazern) und Touristen. Von Letzteren gibt es genug, um das Tagesgeschäft am Laufen zu halten, und genau so wenige, dass der Service meistens nicht genervt ist, weil alle zehn Minuten der Stuhl rotiert. In Graz bleibt man viel lieber einmal länger sitzen und genießt das Beobachten der Passanten und anderen Gäste.

Graz ist ein Lebensgefühl

In der zweitgrößten Stadt Österreichs stimmt das Gesamtpaket: Hier gibt es Haubenlokale, Sternehotels, individuelle Konzepte, außergewöhnliche Gastronomen und engagierte Hoteliers, gemütliche Cafés sowie jede Menge entspannte Einwohner und genug Touristen, aber nicht zu viele. Die Möglichkeiten sind schier unendlich, um es sich richtig gut gehen zu lassen. Und um Karriere mit seinem eigenen Ding zu machen. Denn die Grazer lieben das gute Leben und die Gastfreundschaft.

Graz bei Nacht: Blick auf die Murinsel, im Hintergrund strahlt der Schloßberg hell erleuchtet

Gehobene Küche trifft in Graz auf lockere Konzepte mit Wumms und Gäste, die es einem Koch oder Servicemitarbeiter mit Leidenschaft sehr einfach machen. Das sah vor 15 Jahren aber noch ganz anders aus. Damals war die Stadt an der Mur wohl eher vergleichbar mit eingeschlafenen Füßen.

Ein paar Partylokale und sonntags gab es lediglich den Mäcces, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Schwierig – um es freundlich auszudrücken. Heute hingegen boomt die Stadt. Kleine Cafés mit Wohnzimmercharakter, extrem coole Konzepte – vom Burger mit Dry-Aged-Fleisch über asiatische Küche mit Sternepotenzial bis zum Menü am Markt zum Niederknien –, individuelle Hotels mit Charme, urgemütliche Gastgärten im Hinterhof oder auf der Dachterrasse – in Graz fehlt es einem kulinarisch an nichts.

Die Einheimischen sitzen hier zusammen mit Zugroasten (Wahl-Grazern) und Touristen. Von Letzteren gibt es genug, um das Tagesgeschäft am Laufen zu halten, und genau so wenige, dass der Service meistens nicht genervt ist, weil alle zehn Minuten der Stuhl rotiert. In Graz bleibt man viel lieber einmal länger sitzen und genießt das Beobachten der Passanten und anderen Gäste.

Die Weitzer-Macher an einem Tisch: Florian Weitzer und Daniel Pfaller 

Sehen und gesehen werden spielt in dem einen oder anderen Lokal durchaus eine Rolle – in den meisten aber ist es einfach egal, was der Kleiderschrank hergegeben hat. Und selbst dort, wo manche Gäste darauf Wert legen, kann man sich als Normalo so was von sehen lassen. In Graz gilt: Jeder zahlt das Gleiche, also wird auch jeder gleichbehandelt.

Lebendige Gastronomie

In den letzten 15 Jahren haben sich besonders drei starke Graz-Liebhaber für die gastronomische Vielseitigkeit eingesetzt. Die Familie Schwarz betreibt acht Konzepte – von asiatischer High-End-Küche über einen Hot-Dog-Stand am Eisernen Tor bis zum schnieken Open-Air-Club. Die Gäste lieben die Atmosphäre in den Läden.

Ein Treffpunkt für Business-Menschen genauso wie Familien und Genießer. Ähnlich einfallsreich wie Familie Schwarz sind auch die Grossauers. Hier stecken mehrere Generationen unter einer Tischdecke, die sich in mittlerweile acht eigenständigen Gastronomien selbst verwirklichen. Manchmal lassen sie aber auch den Chefköchen freie Hand.

 Genießerei: Walter Triebl macht mit seiner Marktküche am Kaiser-Josef-Platz glücklich.

So geschehen bei Walter Triebl, JUNGER WILDER 2014, der sich seit diesem Jahr mit dem Marktrestaurant Genießerei austobt. Alles, was frisch vom Markt reinkommt, wird von Triebl in Tagesgerichte und das Marktmenü verwandelt. Farm to table in der schönsten Form.

Der Dritte im Bunde, der sich in Graz einen gastronomischen Namen gemacht hat, ist Michael Schunko. Mit dem Dachterrassen-Café Freiblick, dem urban-stylishen Kunsthaus Café und dem Haubenrestaurant Eckstein spricht er alle Zielgruppen – inklusive Studenten, Yuppies, Touristen und Gourmets – an.

Unter den Hoteliers hat sich besonders Florian Weitzer mit seinem Geschäftspartner Daniel Pfaller von der Hoteliersfamiliengeschichte gelöst, ohne mit ihr zu brechen. Er denkt jung, wild und verpackt Tradition in ein pfiffiges Auftreten und hat so die Szene mit seinen drei Grazer Hotels und zwei Restaurants umgekrempelt.

Burger de luxe: Christoph Feilhofer, Andreas Hammer und ihr Dry-aged-Beef im Freigeist

Die vier Gastronomen und Hoteliers seien jetzt aber nur hervorgehoben, weil sie einiges für die Stadt in den letzten 15 Jahren getan haben.
Natürlich gibt es noch weitere Gastronomen, wie Andreas Hammer und Christoph Feilhofer, die einen der besten Burger der Stadt anbieten, oder Hoteliers wie den Kunstsammler und ehemaligen Rennfahrer Helmut Marko, dessen Hotels individuell gestaltet und geführt sind. Oder Spitzenköche wie Didi Dorner, der mit seiner außergewöhnlichen Küche im Magnolia aufwartet.

Oder die Macherinnen hinter der peruanischen Bar La Meskla, die mit einem extrem guten Pisco sour aufwarten und in ihren zwei Buden Shake Shaka und Tropicante Poke Bowls und Burritos am Lendplatz anbieten. Ein besonderes Lebensgefühl überwältigt Einheimische wie Touristen auf den kleinen Plätzen mitten in der Stadt, auf denen ein Lokal das nächste ziert.

Asiatisch schlemmen: Daniel Marg kocht im Miss Cho ordentlich auf

Am Lendplatz uruguayisches Chili schlemmen oder sich ein Stück Kuchen auf Vintage-Möbeln gönnen; am Kaiser-Josef-Markt einen Pulled-Pork-Burger bestellen und mit einem weißen Spritzer anstoßen; am Freiheitsplatz indisches Buffet genießen; über den Dächern des Jakominiplatzes den Ausblick auf den Schloßberg erleben; Strand-Feeling am Grazer Citybeach erleben; am Südtiroler Platz eine hausgemachte Limo schlürfen oder sizilianische Antipasti mit Freunden teilen. Eine Stadt mit Suchtgefahr.

Lebenslustig

Egal, wo man in Graz eine Bleibe findet, die Innenstadt ist nie weit entfernt. Die inneren Bezirke, die sich um die Mur schlängeln, sorgen für sofortigen Wohlfühlfaktor beim ersten Schritt auf den Bürgersteig. Dazu gehören das aufstrebende Viertel Lend und der multikulturelle Gries auf der linken Murseite, die lebendige Innere Stadt rund um den Hauptplatz, der brummende Bezirk Jakomini, das studentische Sankt Leonhard und die Wohngegend in Geidorf auf der rechten Murseite.

Die meisten Ecken sind von wunderschönen alten Gebäuden, kleinen Geschäften und vielen Lokalen geprägt. Hier lebt es sich mitten in der Stadt – kein Auto nötig. Wer es ruhiger mag, ist im idyllischen Mariatrost, familiären St. Peter oder grünen Andritz perfekt aufgehoben. In einer der vielen Studenten-WGs kann man sehr günstig wohnen. Wer Glück hat, findet eine kleine Wohnung gleich in der Innenstadt für wenig Geld.

Philipp Haiges ist Kopf des Spitzenrestaurants Carl direkt neben der Oper Graz.

Das Schöne an Graz: In wenigen Stunden erreicht man viele Ausflugsziele. Vom Ski-Ort in 1,5 Stunden über die Weinstraße im Süden in einer Stunde bis hin zum Meer in unter vier Stunden liegt alles in schnell erreichbarer Umgebung.

Nicht umsonst wird Graz auch das grüne Herz der Steiermark genannt. In der jungen Stadt mit rund 30.000 Studenten ist immer was los. In der zweitgrößten Stadt des Landes kommen alle – vom Musikliebhaber bis zum Kulturfreak oder Outdoor-Sportler – auf ihre Kosten. Langweilig wird es sicher nicht.

Restaurant Eckstein am Mehlplatz: Michael Hebenstreit erkochte hier 14 Gault-Millau-Punkte

Dafür sorgen schon alleine die zahlreichen Veranstaltungen wie das Straßenfest für Theater La Strada im August, das Augartenfest im Juni, die vielfältigen Bälle im Winter, das Food Festival Graz im August, das Viertelfest Lendwirbel, das elektromusikalische Springfestival oder das Elevate, bei dem es tagsüber um aktuelle Diskussionen geht und abends in verschiedenen Locations getanzt wird.
Die Stadt schafft es mit jedem Tag, ihre Einwohner ein bisschen mehr verliebt in sich zu machen.

Karrierechance

Individuelle Möglichkeiten: Von der Hotelkette und klassischem Restaurant bis zum charakterstarken Individualhotel und Hipsterschuppen gibt es hier jede Menge Jobs.

Entspannen im Hotel Wiesler

Mentalität

Freundliches Miteinander: Vielleicht liegt es am guten Wetter oder einfach an der schönen Stadt – hier ist (fast) jeder höflich und hilfsbereit. Lebensfreude, die ansteckt.

Wohnungsmarkt

Keine Sorge! Allgemeinen sehr faire Wohnungspreise und viele Optionen im Verlgeich zu München oder Berlin eine wahre Okkasion.

Familie Grossauer versorgt Graz von Klassikern bis zur Spitzengastronomie

Lebenshaltung

Bezahlbar: Das breite gastronomische Spektrum bietet für jede Börse das Richtige. Im Vergleich zu den großen Metropolen, spart man in Graz aber auf jeden Fall Geld.

Lebensqualität

Alles schnell erreichbar: In Graz ist nichts weit entfernt. Trotz der Größe gibt es von allem genug. Die Stadt ist unglaublich lebenswert und liebenswert. Freundliche Menschen inklusive.

Siegfried Dick serviert 13-Gault-Millau-Punkte-Küche im Restaurant Cuisino

Die besten Jobadressen

www.weitzer.com/jobs
www.parkhotel-graz.at
www.markohotels.com
www.carl-restaurant.at
www.schmidhoferimpalais.com
www.cuisino.at
www.kehlberghof.at

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