Ein Cruise-Insider packt aus: Die Tipps Des Headhunters

Erfahrener Seebär Christian Schweinzer war sechs Jahre lang auf Kreuzfahrtschiffen tätig und hat es vom Kellner zum Hoteldirektor gebracht. Heute nutzt er das Insiderwissen, um mit seiner Headhunteragentur BlackRock den individuell perfekten Cruise-Job an seetüchtige Hospitality-Profis zu vermitteln.
November 13, 2015

Cruise-Insider
Fotos: Sissi Furgler Fotografie, 2011 Michel Verdure

Wie einfach ist es, einen Job auf einem Kreuzfahrtschiff zu ergattern und welche Voraussetzungen muss man erfüllen?
Christian Schweinzer: Grundsätzlich sollte man eine solide Ausbildung im jeweiligen Bereich vorweisen können und schon ein, zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. Ohne eine Saison abgebrochen zu haben, versteht sich, denn das kommt bei einem Kreuzfahrtunternehmen aus verständlichen Gründen nicht so gut an. Erfüllt man diese Kriterien, ist es sehr leicht, an Bord anzuheuern, vor allem wenn man die Ausbildung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz absolviert hat.

Wie sieht es in puncto Alter aus? Christian Schweinzer
Schweinzer: Bewerber im Alter von mindestens 21 Jahren werden bevorzugt, speziell auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen.

Sie haben sich einst vom Kellner zum Hoteldirektor hochgearbeitet, und das in recht kurzer Zeit. Kann man heute auch noch solche Karrieren hinlegen?
Schweinzer: Klar, auch heute geht das noch ziemlich schnell, wenn man sich dementsprechend ins Zeug legt, den Willen mitbringt und Durchhaltevermögen hat.

Wenn es einfach ist, einen Job auf einem Kreuzer zu bekommen, warum sollte man sich dann an BlackRock Careers wenden und sich vermitteln lassen?
Schweinzer: Weil fast alle Mitarbeiter von BlackRock selbst auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet haben und deshalb zum Beispiel auch ganz genau wissen, wie viele Stunden man wirklich arbeitet, welche Unternehmen mit welchen Versicherungssystemen arbeiten, welche Ausgaben man in welchen Regionen einplanen und wie man sich ausrüsten sollte, wie klein die Kabinen wirklich sind …

Wie klein sind die Kabinen denn wirklich?
Schweinzer: Die sind im Gegensatz zu den luxuriösen Gästekabinen natürlich extrem klein und gewöhnungsbedürftig. Normalerweise hat man als Einsteiger eine Kabine zu zweit, die mit Nasszelle zwischen sieben und neun Quadratmeter misst.

Betreut BlackRock die vermittelten Bewerber auch noch während des Vertrages weiter?
Schweinzer: Ja, weil es uns ein großes Anliegen ist, speziell jungen Leuten eine Hilfestellung zu geben. So ist es selbstverständlich, dass wir während der Saison per Facebook oder Skype in Kontakt bleiben.

Wie finden Sie heraus, welches Schiff zu wem passt?
Schweinzer: Im Gespräch mit den Bewerbern stellen wir durch unsere Erfahrung sehr schnell fest, wer wo am besten aufgehoben ist. Englisch ist zum Beispiel überall ein Muss, allein schon wegen der Safety Drills, die nach internationalem Gesetz auf Englisch sein müssen. Ist man aber nicht so firm darin, fühlt man sich auf einem eher deutschlastigen Schiff wohler. Wir achten von vornherein darauf, dass die Leute am für sie richtigen Schiff landen und fungieren die ganze Zeit über als Bindeglied zwischen Arbeitgeber und Angestellten. Und das mit dem Ziel, dass die Angestellten auch erfolgreich mehrere Verträge bekommen können.

Blackrock
www.blackrockcareers.com

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