Karriere in Melbourne

Karrierecheck in Melbourne: Sonne und ein Easy-going-Lebensstil – schön und gut. Und die Jobchancen? Wir bewarben uns fiktiv.
November 13, 2015

die Skyline von Melbourne bei Nacht Melbourne is great! Eine echte Wohlfühlstadt, die auch jede Menge an Karrierechancen eröffnet. Wie auch nicht, zählt diese Metro­pole doch gemeinsam mit Sydney, Brisbane, Perth und Adelaide zu den 5 Millionenstädten des Kontinents.

Erstkontakt
Um eine möglichst praxisnahe Story abzuliefern, haben wir uns fiktiv um verschiedene einschlägige Stellen beworben. Und diese wollten wir für einen längeren Zeitraum. Was wir bald merkten: kurz dauernde Praktika und Stages sind viel einfacher und unbürokratischer zu organisieren. Insgesamt war die Jobsuche jedoch keine einfache Übung, trotz der bekannt lässigen und kontaktfreudigen Art der ­Australier!
Den erste Stolperstein auf dem Weg zum Erfolg in Down Under überspringt man zuerst einmal mit Hartnäckigkeit. Unbedingt notwendig ist zudem die übliche mediale Grundausstattung mit PC, Faxgerät, Telefon.
Der Arbeitsmarkt in Melbourne ist, ebenso wie in anderen Großstädten dieser Welt, ein virtueller, findet also im weltweiten Netz statt. Allerdings sind viele aus­tralische Webseiten mit einer nervenden Eigenart ausgestattet: Da sind alle Details abrufbar, vom Innenleben des Hotellifts bis zur Begrünung der Dachterrasse, aber die notwendige Kontaktadresse fehlt.
Hürde Nummer 2: Hat man nach stundenlangem Surfen ausnahmsweise die E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners gefunden, kommt die Botschaft retour, da Adressat verzogen, gekündigt, krank, auf der Toilette. Erfolgreiche Bewerbungen beginnen also mit dem richtigen Ansprechpartner. Auf den Homepages der Hotels und Restaurants sind die jeweils zuständigen Personen oft unter dem Link „staff“ abrufbar. Falls nicht, nutzt man die Technik von vorgestern…

die Skyline von Melbourne bei Nacht Melbourne is great! Eine echte Wohlfühlstadt, die auch jede Menge an Karrierechancen eröffnet. Wie auch nicht, zählt diese Metro­pole doch gemeinsam mit Sydney, Brisbane, Perth und Adelaide zu den 5 Millionenstädten des Kontinents.

Erstkontakt

Um eine möglichst praxisnahe Story abzuliefern, haben wir uns fiktiv um verschiedene einschlägige Stellen beworben. Und diese wollten wir für einen längeren Zeitraum. Was wir bald merkten: kurz dauernde Praktika und Stages sind viel einfacher und unbürokratischer zu organisieren. Insgesamt war die Jobsuche jedoch keine einfache Übung, trotz der bekannt lässigen und kontaktfreudigen Art der ­Australier!
Den erste Stolperstein auf dem Weg zum Erfolg in Down Under überspringt man zuerst einmal mit Hartnäckigkeit. Unbedingt notwendig ist zudem die übliche mediale Grundausstattung mit PC, Faxgerät, Telefon.
Der Arbeitsmarkt in Melbourne ist, ebenso wie in anderen Großstädten dieser Welt, ein virtueller, findet also im weltweiten Netz statt. Allerdings sind viele aus­tralische Webseiten mit einer nervenden Eigenart ausgestattet: Da sind alle Details abrufbar, vom Innenleben des Hotellifts bis zur Begrünung der Dachterrasse, aber die notwendige Kontaktadresse fehlt.
Hürde Nummer 2: Hat man nach stundenlangem Surfen ausnahmsweise die E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners gefunden, kommt die Botschaft retour, da Adressat verzogen, gekündigt, krank, auf der Toilette. Erfolgreiche Bewerbungen beginnen also mit dem richtigen Ansprechpartner. Auf den Homepages der Hotels und Restaurants sind die jeweils zuständigen Personen oft unter dem Link „staff“ abrufbar. Falls nicht, nutzt man die Technik von vorgestern: Faxanfragen und Telefonate führen meist ungleich schneller zu Ergebnissen als solche via Mail.

eine offene Kochstelle mit einem Koch voellig in seiner Arbeit vertieft Wo suchen?

Sinnvoll wäre es zunächst einmal, sich mit den allgemeinen Bedingungen zum Leben und Arbeiten in Australien vertraut zu machen. Die Adresse dazu: www.immi.gov.au/living-in-australia. Danach gehen wir näher an das Eingemachte, auch geografisch. Bekanntlich liegt ja Melbourne im State Victoria. Die wesentlichen Basics sind unter www.liveinvictoria.vic.gov.au bzw. www.melbourne.vic.gov.au abrufbar.
Näher ran an den Job! Eine Vielzahl von Stellenofferten halten diese Adressen bereit – wir haben die mit den meisten Zugriffen herausgesucht: www.jobsearch.com.au, www.jobs.vic.gov.au, www.careerone.com.au, www.mycareer.com.au, www.apsijobs.gov.au und www.seek.com.au.
Wir haben einen angeblich repräsentativen Anbieter herausgepickt, um zu illustrieren, welche Tätigkeiten in welchen Bereichen von „hospitality/travel/tourism“ anfallen: 248 Chefposten und weitere 146 Angebote für die weiße Brigade, 132 offene Stellen im Bereich Bar und Beverages, immerhin 63 im Management, aber nur 3 an der Rezeption.
Die altbewährte Methode, in Zeitungen nach Arbeit zu suchen, macht auch für den Melbourner Arbeitsmarkt Sinn. Eine ziemlich vollständige Liste aller weltweit (und dazu gehört ja auch Australien) erscheinenden Zeitungen listet diese Seite auf: www.onlinenewspapers.com. Zu den wichtigsten in Melbourne publizierten Zeitungen zählen: The Age, The Argus, The Melbourne Times, The Truth.

die beleuchteten Wolkenkratzer der Stadt spiegeln sich im Wasser des Hafens Hotels

Melbourne bietet faszinierend viele (maßgeschneiderte) Möglichkeiten der Beherbergung – dementsprechend vielgestaltig sind auch die Möglichkeiten, die eigenen Vorstellungen von Arbeit und Lebensgestaltung umzusetzen. Vielleicht im Luxusschuppen, in einem Designhotel (!) für Rucksacktouristen, in der Familien­pension am Strand oder eventuell in den speziellen Unterkünften für Lesben and Mitglieder der Gay-Community.
Beschränken wir uns hier auf die oberste Kategorie im Hotelwesen. Wer ganz oben einsteigen will, sollte es in diesen Häusern probieren: Adelphi, Como, Crown Towers, Langham, Quay West Suites, Royce, Lyall, Westin, Albany.
Da der Daueraufenthalt in diesen Häusern dem Einkommen diametral entgegengesetzt sein dürfte, sollte der Kauf- und Mietwillige hier nachschauen: www.domain.com.au, www.realestate.com.au.

Restaurants

Indisch, koreanisch, kantonesisch, japanisch, französisch – keine Weltküche, die in Melbourne nicht vertreten ist. Wobei der Eintritt in ethnisch geschlossene Gemeinschaften eher schwierig fällt. Kein Spezifikum von Down Under, ein italienischer Familienbetrieb hält es ja auch nicht anders! Was zurzeit angesagt ist, steht im Gourmet-Guide von de Groots. Das wären: Fifteen, das Konzept für diese Restaurantgruppe stammt aus dem Jahre 2002 – und von Jamie Oliver. Kobe Jones: designtes Lokal mit ebensolchen (japanischen) Speisen, in den Docklands angesiedelt. Großartige Thai-Küche serviert das Longrain. Tradition heißt in Melbourne 25 Jahre. Solange gibt es Feines aus dem Meer in der Oyster Bar. Austern, Kaviar, Cohiba, Schampus …mit Blick aufs Parlament: der Supper Club. The Ezard steht für moderne australische Küche.

Zuerst einmal umschauen!

Warum nicht Urlaub und Karriereplanung in einem Stück? Beinahe alles, was der Tourist wissen will, unter: www.visitvictoria.com.au, www.visitmelbourne.com, www.thatsmelbourne.com.au. Na dann – auf zu den Aussies!

>>Info

Um in Australien arbeiten zu können, darf man nicht über 45 sein. Ein konkretes Stellenangebot bietet die Chance auf ein Visum für „Employer Sponsored workers“, für deutsche Staatsbürger unter 30 gibt es ein „Working Holiday Makers“-Visum. Wer ein zeitlich begrenztes Visum hat, ist nicht über die staatliche Medicare versichert, eine private Versicherung daher unbedingt nötig. Offizielle Infos zum staatlichen Gesundheitssystem: www.health.gov.au. Wer in Australien arbeitet, unterliegt der Einkommenssteuer. Auch Kurzzeitjobber müssen daher beim australischen Finanzamt eine Steuernummer beantragen. Diese kann im Internet unter www.ato.gov.au beantragt werden.

Hoteladressen:
www.adelphi.com.au 
www.mirvachotels.com 
www.crowntowers.com.au 
www.langhamhotelmelbourne.com.au 
www.comomelbourne.com.au 
www.roycehotels.com.au 
www.slh.com/lyall 
www.westin.com.au 
www.thealbany.com.au 
www.hotels.com/melbourne

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