Laur Ihermann: Tallinns Nummer eins

In Estland hat er in Sachen Cocktails die Nase vorn: Laur Ihermann. Über besondere Zutaten, Inspiration und Mixology-Wettkämpfe.
Jänner 21, 2019 | Text: Martina Grießbacher | Fotos: Rene Strasser

Platz zwei bei den Estonian National Cocktail Championships, Platz eins bei der Non-Alcoholic Competition in Estland, Platz drei bei der Winter-Edition des International Wörthersee Cocktail Cup (IWCC) – das alles nur im Jahr 2018. Und das sind bloß einige der Erfolge, die der estnische Barkeeper Laur Ihermann in seiner bisherigen Karriere erreicht hat. 
Laur Ihermann
Dass es den 29-Jährigen in die Gastronomie verschlagen wird, war früh klar: Bereits als 13-Jähriger hatte er einen Aushilfsjob in einem Restaurant. Schon damals hat ihn die Welt hinter dem Bartresen fasziniert – und diese Faszination hat ihn bis heute nicht mehr losgelassen.
„Was ich am meisten an diesem Job mag, ist der Fakt, dass kein Tag einem anderen gleicht. Ich bin ständig mit neuen Situationen und Gästen konfrontiert. Hinter der Bar steht man an vorderster Front eines Lokals, die Emotionen eines Gastes kommen direkt bei mir an und das treibt mich an, mich stetig zu verbessern“, sagt Ihermann.

Platz zwei bei den Estonian National Cocktail Championships, Platz eins bei der Non-Alcoholic Competition in Estland, Platz drei bei der Winter-Edition des International Wörthersee Cocktail Cup (IWCC) – das alles nur im Jahr 2018. Und das sind bloß einige der Erfolge, die der estnische Barkeeper Laur Ihermann in seiner bisherigen Karriere erreicht hat.
Laur Ihermann
Dass es den 29-Jährigen in die Gastronomie verschlagen wird, war früh klar: Bereits als 13-Jähriger hatte er einen Aushilfsjob in einem Restaurant. Schon damals hat ihn die Welt hinter dem Bartresen fasziniert – und diese Faszination hat ihn bis heute nicht mehr losgelassen.
„Was ich am meisten an diesem Job mag, ist der Fakt, dass kein Tag einem anderen gleicht. Ich bin ständig mit neuen Situationen und Gästen konfrontiert. Hinter der Bar steht man an vorderster Front eines Lokals, die Emotionen eines Gastes kommen direkt bei mir an und das treibt mich an, mich stetig zu verbessern“, sagt Ihermann.

Das gewisse Extra

Bereits seit fünf Jahren steht er hinter der Bar des Restaurants Noa in Estlands Hauptstadt Tallinn, das durch seine Lage direkt an der Tallinner Bucht besticht. Der Mixologe beschreibt seinen Stil als einfach und frisch, aber immer mit dem gewissen Extra. „In jedem Drink gibt es eine besondere Zutat, die heraussticht“, sagt der Este.
Sein Signature Drink trägt den verträumten Namen „It’s cloudy“. „Es ist ein antialkoholischer Cocktail mit ein bisschen Ingwer, Koriander, Lemongrass und Honigmelone.“ In der Bar des Noa verwendet das Team ausschließlich selbst gemachte Sirupe, frische Säfte und Gewürze von überall aus ganzen Welt, um bei den Drinks eine bunte Palette an Geschmäcken anbieten zu können.
Inspirieren lässt sich der junge Barmann von den Zutaten an sich. „Wenn ich etwas Interessantes rieche oder etwas Verrücktes schmecke, behalte ich mir das Gefühl dabei in Erinnerung. Ich versuche, das dann so in einem Getränk umzusetzen, dass ich dieselbe Emotion beim Kosten des Getränks noch mal genauso erlebe wie beim ersten Mal“, erklärt Ihermann seinen Workflow.
Ich will die Latte für mich selbst immer höher legen.
Laur Ihermann über seinen Ehrgeiz bei Competitions
Seine Barkarte ist saisonal ausgerichtet und immer an die Menüs des Restaurants angepasst. Neben den Signature Drinks der Bartender kann man auch aus einer Reihe von Cocktail-Klassikern wählen, die aber alle im leichten und frischen Stil des Mixologen serviert werden.

Routinierter Wettkämpfer

Vor rund drei Jahren hat Ihermann zum ersten Mal bei einer Cocktail-Competition abgeräumt: Bei der Non-Alcoholic Competition in Estland konnte er die Jury von sich überzeugen und den Wettbewerb für sich entscheiden. Seitdem hat sich der 29-Jährige regelmäßig der Herausforderung gestellt und zahlreiche Erfolge einfahren können.
So wie auch bei der Winter-Edition des IWCC in Loipersdorf im vergangenen November. „Bei solchen Wettbewerben versuche ich immer, mich noch mehr zu pushen. Ob es eine neue Zutat oder eine neue Technik ist, ich will die Latte für mich selbst immer höher legen und noch besser werden.“
Was seine Ziele für die Zukunft sind? „Ich habe keine konkreten Ziele, ich möchte einfach nur Spaß haben an dem, was ich tue, und werde dann sehen, wo es mich hinführt“, sagt Ihermann. „Aber aufgeben würde ich den Job niemals. Mit Menschen zu arbeiten und mich selbst durch meine Cocktailkreationen auszudrücken, hat mich bisher so viel gelehrt und das wird es auch noch in Zukunft.“ www.noaresto.ee

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