Salvis: Sterne auf der Hütte

Wie Christian und Angelika Mangweth die urige Goldseehütte in Nauders mithilfe der Küchenprofis von Salvis in das Berghotel Jochelius verwandeln.
April 6, 2017 | Fotos: Florian Smith, beigestellt

 Christian und Angelika Mangweth

1964 von den Eltern erbaut

Seit sieben Jahren gab es die Überlegung. Jetzt setzen Christian und Angelika Mangweth ihren Traum von der Schutzhütte mit Sternekomfort in absoluter Alleinlage zwischen zwei Skiliften im Skigebiet Nauders um: das Berghotel Jochelius. Und zwar genau an der Stelle, wo jetzt noch die Goldseehütte steht, die seine Eltern 1964 erbaut haben. Da der Betrieb nicht mit dem Auto erreichbar ist, bieten die Hüttenwirte ihren Gästen einen individuellen Check-in-Transport-Service an der Talstation. Hier können sie ihr Gepäck abgeben und auf die Piste gehen. Seit zwölf Jahren betreibt der 30-jährige Christian das Schutzhaus selbst und führt das Erbe fort. Heute sind die Mangweths die letzten privaten Besitzer der Region. Alles andere ist in Händen der Bergbahnen Nauders.

Goldseehütte, Nauders

Von der Schutzhütte zum Berghotel

Aktuell übernachten die bis zu 75 Gäste noch in Schlafsälen, ab der Wintersaison 2017 werden ihnen 21 40-Quadratmeter-Zimmer für zwei bis fünf Personen inklusive Infrarotkabine zur Verfügung stehen. Um das umzusetzen, wird von der alten Goldseehütte nur der unterste Stock stehen bleiben, vier neue Etagen werden aufgesetzt. Für 17. April ist die Abrissparty geplant. Ein zeitliches und logistisches Mammutprojekt, das die Mangweths in nur sieben Monaten vorhaben, aber Angelika ist überzeugt, „wenn nicht drei Meter Schnee kommen, dann schaffen wir das“.

Ganz konkrete Vorstellungen hatten die beiden Hüttenwirte von der Küche. Müssen doch zwischen 12:00 und 14:00 Uhr 1200 Essen geschickt und parallel die Hausgäste versorgt werden. „Florian Wedde von Salvis war nicht der erste Planer, der die Küche entworfen hat, aber wir waren vorher nie richtig zufrieden“, erzählen Christian und Angelika Mangweth von der aufwendigen Küchenplanung. „Er hat uns Gott sei Dank das ganze Konzept über den Haufen geworfen.“ Und jetzt sei es so, wie es sich die beiden vorstellen.

Berghotel Jochelius, Nauders

À-la-carte-Bereich im Zentrum

Besonders wichtig war den Mangweths, dass in der Küchenplanung der À-la-carte- Bereich für die Hausgäste im Zentrum steht. Ihnen bietet das zukünftige Berghotel Jochelius eine Verwöhnvollpension mit Langschläferfrühstück, Mittagsbuffet und 5-Gänge-Abendmenü. Herausforderung für den Salvis-Küchenplaner war es somit, die drei Bereiche à la carte, Terrasse für den Skibetrieb und Après-Ski inklusive Lagerlogistik optimal zu integrieren – immer im Blick: die kurze Bauphase. „Ende Oktober muss für den Saisonstart alles fertig sein, damit die Routinen in der Küche eingearbeitet werden können“, so Florian Wedde. Für das Küchenteam wird es einen hinteren, etwas abgeschottenen Teil zum Rüsten für das Abendessen der Hausgäste geben. Auf der anderen Seite befindet sich, um kurze Wege zu garantieren, der Spülbereich. Weiteres Highlight wird eine eigene Pizzastation als Schaubereich hin zum Gastraum.

www.jochelius.at
www.salvis.ch

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