Selbsttest an der Rezeption: Wünsch dir was!

Wir testen die härtesten Jobs der Branche, die schrägsten Produkte der Welt und opfern dafür jede Menge Schweiß und Blut. Diesmal erfüllt Redakteurin Sissy Rabl die abgefahrensten Gästewünsche an der Rezeption.
September 3, 2018 | Text: Sissy Rabl | Fotos: Thomas Haindl

Sie sind Willkommenskomitee, Telefonisten, Seelsorger, Kontrolleure, Administratoren, Stadtführer, Sekretäre und manchmal sogar Kammerjäger in einem: Rezeptionisten sind die freundlich lächelnden, stets geduldigen Helden eines jeden Hotels und haben deshalb auch viel Verantwortung.
Um die Wette strahlen im Hotel Weitzer:  Redakteurin Sissy Rabl versucht sich an der Rezeption.
„Ich bin das Erste, was sie sehen, wenn sie ankommen, und das Letzte, wenn sie gehen“, meint Carina Müllner über ihre Gäste. Sie arbeitet im Hotel Weitzer in der steirischen Hauptstadt Graz als Rezeptionistin und ist somit das Aushängeschild und die Erstanlaufstation für alle Besucher. Gerade deswegen erschien es mir spannend, mich einen Tag lang an ihre Seite zu stellen und mir ihren Arbeitsalltag näher anzusehen beim ROLLING PIN-Selbsttest an der Rezeption.

Sie sind Willkommenskomitee, Telefonisten, Seelsorger, Kontrolleure, Administratoren, Stadtführer, Sekretäre und manchmal sogar Kammerjäger in einem: Rezeptionisten sind die freundlich lächelnden, stets geduldigen Helden eines jeden Hotels und haben deshalb auch viel Verantwortung.
Um die Wette strahlen im Hotel Weitzer:  Redakteurin Sissy Rabl versucht sich an der Rezeption.
„Ich bin das Erste, was sie sehen, wenn sie ankommen, und das Letzte, wenn sie gehen“, meint Carina Müllner über ihre Gäste. Sie arbeitet im Hotel Weitzer in der steirischen Hauptstadt Graz als Rezeptionistin und ist somit das Aushängeschild und die Erstanlaufstation für alle Besucher. Gerade deswegen erschien es mir spannend, mich einen Tag lang an ihre Seite zu stellen und mir ihren Arbeitsalltag näher anzusehen beim ROLLING PIN-Selbsttest an der Rezeption.
Es ist ein Sonntag, ein besonders stressiger Tag an der Rezeption, da viele der Gäste im Hotel Weitzer wieder abreisen. Die 204 Zimmer des Hotels werden hauptsächlich von Business-Gästen aus Großbritannien und Deutschland belegt, aber auch einige Freizeitgäste auf der Durchreise in den Süden sind dabei. Täglich kommt es da zu rund 100 Anreisen und mehr. Ich stehe mit Carina Müllner hinter einem kleinen Tisch und lächle. Schlechte Laune ist hier fehl am Platz.
„An der Rezeption lernt man schnell, Privates von Beruflichem zu trennen und sich im Ernstfall zusammenzureißen“, meint Müllner. Die 25-Jährige ist Quereinsteigerin, hat eigentlich Ernährungspädagogik studiert und arbeitet nun seit September im Hotel Weitzer. Da sie gerne im Kontakt zu Menschen steht, gefällt ihr die Arbeit: „Der Job ist einfach nie langweilig, weil man sich immer wieder neu auf die Besucher einstellen muss.
Schwierig ist es nur, wenn sich Gäste beschweren. Da gilt dann aber: umso ungehaltener der Gast, desto freundlich bin ich“, teilt sie ihre Erfahrungen. Die Kammerjägerin Vor uns hat sich mittlerweile eine kleine Menschentraube gebildet. Manche wollen auschecken, andere wollen Sight- seeing-Tipps, wieder andere haben Ex­trawünsche, die anderenorts vielleicht an einen Concierge, einen Hausmeister oder den Partner gingen.
Da kann es dann schon mal passieren, dass mitten in der Nacht ein Gast im Morgenmantel vor einem steht und sagt: „Können Sie die Fliege in meinem Zimmer für mich töten?“, erzählt Müllner. So ganz weiß man nie, was auf einen zukommt im Laufe des Tages. Und ganz nebenbei ist Müllner auch noch Schnittstelle für den Großteil der E-Mail-Korrespondenz und Telefonanfragen.
„Als Rezeptionist muss man ein guter Psychologe, Hotel- und Tourismusfachmann sein“, beschreibt Front Office Managerin Mariola Oswald das perfekte Profil einer Angestellten. Eine gastronomische Ausbildung sei von Vorteil, aber auch einige Quereinsteiger befänden sich unter den insgesamt zehn Rezeptionisten im Hotel Weitzer.
Natürlich müsse man gut mit Menschen umgehen können und manchmal auch den Entertainer geben. Gesagt, getan. Frau Müllner und ich strahlen am Empfang um die Wette und smalltalken mit den Gästen über die US Open, steirische Sehenswürdigkeiten und das Wetter. Ich freu mich schon auf den Feierabend, wenn ich wieder typisch österreichisch mürrisch sein kann. Chapeau an die Menschen an der Rezeption!

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