Wie schmeckt eigentlich … Dushi Button?

Was in Dushi Button, der Blüte des Aztekischen Süßkrautes, alles steckt, erfährst du hier!
November 24, 2017 | Fotos: Claudio Martinuzzi

Süß, süßer, Dushi

Die erbsengroßen Blütenköpfchen in zartem Grün mit weißen Blütenblättern erinnern auf den ersten Blick ein bisschen an Gänseblümchen. Aber Dushi Buttons sind mehr als die schönen Wiesenblumen: Sie sind die Blüten des Aztekischen Süßkrautes, auch lippia dulcis genannt, und sorgen in der Küche für aufregende Geschmackserlerbnisse. Ihre intensiven Aromen wurden schon von den Azteken entdeckt, die die essbare Blüte bereits vor vielen Hundert Jahren als Süßstoff genutzt haben. Und auch heute ist sie eine noch wenig bekannte Alternative zu Zucker, Stevia und Co.

Dushi Button

Die Süße der Blüte ist intensiver als die von herkömmlichem Industriezucker und besticht zusätzlich mit einer zarten Note von Minze und Thymian im Geruch und Geschmack. Dushi Button macht sich hervorragend in Desserts und zu Eis – sie ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern sorgt für eine unerwartet süße Geschmacksexplosion am Gaumen.

Die Blüte kann ebenfalls als liebliches Gegengewicht in bitteren Gerichten eingesetzt werden und auch mit Zitrusaromen harmoniert sie ausgezeichnet. Besonders interessant ist die Kombination von Dushi Button mit Kaffee – jeder wird sich fragen, woher der interessante Geschmack und die Süße kommen.
Zu Zuckerersatzprodukten wie Stevia oder Xylit wird sich Dushi Button nicht gesellen, da die Pflanze etwas Kampfer enthält und in konzentrierter Form nicht genießbar ist. Die Blüte ist und bleibt daher ein besonderes Highlight in der Küche.

Dushi Button ist schon seit Jahrhunderten in Europa bekannt – den spanischen Entdeckern sei Dank. Sie erkannten schnell die Süße, die in den Blüten steckt, und importierten sie nach Europa. Die Pflanze gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse und ist ursprünglich in Mittel- und Südamerika beheimatet. Die Blüten sind ganzjährig erhältlich (zum Beispiel über Koppert Cress) und können bei einer Temperatur von zwei bis sieben Grad Celsius bis zu sieben Tage aufbewahrt werden.

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