Karriere bei einem der 120 Hotels der Fairmont-Gruppe

Profitieren Sie von der Expansion. Durch den Zusammenschluss von Fairmont und Raffles stehen weltweit 120 Hotels zur Auswahl. Und das Zusatzplus: Fairmont lockt seine Mitarbeiter mit besonderen Benefits ...
November 13, 2015

Ein Mann stehend mit verschränkten Armen und lächelndDas Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg atmet Tradition aus jeder Ritze. Dicke Teppiche, dunkles Holz, Luster, die Suiten sind mit wertvollen Antiquitäten, echten Gemälden und schweren Spiegeln ausgestattet. 110 Jahre Geschichte verpflichten. Man spürt, das Haus war lange in Privatbesitz der Familie Haerlin, erst 1989 wurde es an die Raffles-Kette verkauft, seit 30. April 2007 wird es als Fairmont-Hotel geführt, der erste deutsche und neben London, Schottland und Monte Carlo erst der vierte Standort in Europa, ein weiteres Hotel in Montreux soll folgen.

Sophia Loren und Pavarotti

Also, wer sich in coolen Designerhotels wohl fühlt und nur ungern auf sein Piercing und einen eher zerzausten Rod-Stewart-Haarstil verzichtet, sollte sich eher nicht in einem Fairmonthotel bewerben. Die Kunden sind meistens sehr erlesen – kein Wunder bei Suitenpreisen von 690 bis 975 Euro. Im Vier Jahreszeiten stieg schon eine Reihe wirklich hoher Tiere ab. Die Liste würde ein dickes Buch in der Dimension eines Harry-Potter-Wälzers füllen. Wer sich nicht gern in einer klassischen Uniform bewegt und keinen Wert darauf legt, das Besteck immer auf den Millimeter genau gleich auf dem Tisch zu platzieren, bitte nicht anmelden. Wer allerdings gern die Königinnen von Belgien und Dänemark, Luciano Pavarotti, Sophia Loren, die deutsche Bundeskanzlerin oder andere Prominente in dieser Preisklasse erleben möchte, ist goldrichtig.

Luxusklasse

Fairmont Hotels & Resorts ist die größte Luxushotelgruppe Nordamerikas. Das Portfolio reicht von historischen Chateaus über elegante Resorts bis hin zu modernen Stadthotels in ganz Nordamerika und der Karibik sowie in Europa, Asien und Dubai. Insgesamt 120 Hotels führt die Kette seit dem Zusammenschluss von Fairmont und Raffles zu Fairmont Raffles Hotels International unter den Marken Fairmont, Raffles, Delta und Swissotel. Darunter Hotelikonen wie das Fairmont in San Francisco, das heuer sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, oder das legendäre Plaza Hotel in New York. Nach einer millionenschweren Renovierung öffnet es heuer wieder.

Arbeitsklima

Die Treue der Mitarbeiter zum Haus und umgekehrt zählt bei Fairmont besonders. In Hamburg ist Guest Relations Manager Gernot Freyler bereits seit 30 Jahren im Betrieb. „Ich habe einige altgediente Kollegen, manche arbeiten schon seit 45 hier.“ Für Freyler ein großes Plus. „Wenn das Personal ständig wechselt, wird sich auch der Gast fragen, ob hier etwas nicht stimmt. Wir Routiniers kennen die langjährigen Gäste beim Namen, wenn sie bei der Drehtüre hereinkommen, das schafft Vertrauen.“ Warum das Personal in einer stark fluktuierenden Branche ausgerechnet bei Fairmont so stabil ist? „Man wird immer wie ein Mensch behandelt. Ich habe mich nie wie einer von vielen gefühlt.“ Auch Ingo Peters ist der Tradition des Vier Jahreszeiten verbunden, seit seiner Lehrzeit machte er eine steile Karriere zum Direktor. Trotz Tradition trug er aber sanfte Modernisierungsschritte bis in die heutige Zeit mit. Beim Service setzt man allerdings bewusst auf altbewährte Qualität. Rund 270 Mitarbeiter sind für 157 Zimmer zuständig, auf ein Bett kommt also rund ein Mitarbeiter. Die Mischung macht das Arbeitsklima bei Fairmont aus. Wie in einer guten Fußballmannschaft setzt man nicht nur auf Rookies, sondern auch auf Routiniers, die ihre jungen Kollegen zu Spielmachern aufbauen.

ein Restaurant eines Hotels, viele gedeckte und eckige Tische füllen den RaumJobsuche und Bewerbung

Wer Lust auf eine internationale Karriere hat, wird bei Fairmont natürlich unterstützt. „Vor allem Leute aus Österreich, Deutschland und der Schweiz haben gute Chancen, sie sind in ihrer Ausbildung einfach weiter voraus“, meint Barbara Adams, Personalleiterin im Vier Jahreszeiten in Hamburg. Firmenintern kann man sich über den Pathfinder über Jobmöglichkeiten in anderen Häusern informieren. Externe Bewerber können sich über www.fairmont.com schlau machen, für Europa ist Eugenio Pirri (eugenio.pirri@fairmont.com) zuständig. Auf dem alten Kontinent ist der Wechsel problemlos. Innerhalb der USA und Kanada, auf dem Fairmont besonders stark vertreten ist, benötigt man ein Visum und eine Arbeitsgenehmigung. Man wird allerdings mit dem ganzen Behördenkram nicht allein im Regen stehen gelassen. Natürlich ist einiges an Selbstinitiative gefragt, aber das Hotel bemüht sich sehr, seinen zukünftigen Mitarbeiter zu unterstützen. Einen Trumpf hat man auf jeden Fall in der Hand: Der Arbeitgeber kann nachweisen, dass er genau diesen Kollegen/-in für den Job braucht. Außerdem sind die behördlichen Hürden zu Beginn nicht extrem hoch. Das nötige Schengenvisum J1 bekommt man relativ einfach, das zumindest drei, aber auch bis zu 18 Monate gültig ist. Eine Verlängerung des Visums ist auch nachher möglich, wenn der Arbeitgeber einen Antrag stellt. Nähere Infos über Einreisebestimmungen und Arbeitserlaubnis im Internet unter www.americandream.de oder www.uscis.gov.

Versicherung und Wohnung

Der wichtigste Punkt einmal abgehakt. Neben den Behördenwegen fällt aber auch noch die Organisation von Krankenversicherung und Wohnung an. „Am Anfang stellen wir eine Personalwohnung und wir helfen auch bei der Suche nach einer neuen Wohnung“, versichert Barbara Adams. Bei Direktoren zahlt die Firma als Zusatzanreiz sogar einen Teil der Miete. Um die Krankenversicherung muss man sich selbst kümmern.

Weitere Benefits: Krankheitstage werden bezahlt, Urlaubstage gibt es im nordamerikanischen Raum nur zehn. Interessant ist auch das Talent-Scout-Programm: Wenn ein Mitarbeiter einen neue Kollegen anwirbt und der mindestens drei Monate bleibt, gibt es eine Prämie für den Anwerber. Zieht ein Mitarbeiter zum Beispiel eine Hochzeit an Land, bekommt er einen Anteil, maximal aber 1000 Dollar. Thema Ausbildung: Neben den normalen Schulungen werden auch Kurse für Hotelmanagement an der renommierten Cornell-Uni großzügig subventioniert. Und die besten News zum Schluss: Fairmont zahlt auch bessere Gehälter als der Schnitt der Arbeitgeber.

>> jobtipps

Jobsuche:
www.fairmont.com
unter dem Menüpunkt Careers.

Onlinebewerbung:
Am besten man tritt per E-Mail mit dem jeweiligen regionalen Personalchef in Verbindung. In Europa wendet man sich an Eugenio Pirri. Seine E-Mail-Adresse: eugenio.pirri@fairmont.com

Offene Stellen:
Das Plaza in New York und das Heliopolis in Kairo eröffnen heuer neu. In Dubai soll das nächste Hotel aufsperren. In allen drei Häusern werden neue Kräfte in allen Bereichen gesucht.

>> links

Alles über den Weg nach Übersee: 
www.auswanderung.de 

Website der US-diplomatischen Vertretungen in Deutschland: 
www.germany.usembassy.gov 

Einreisebestimmungen in die USA: 
www.uscis.gov

Soziale Absicherung & Co.: 
www.ssa.gov

Infos über Green Card, Visa & Co.: 
www.americandream.de

Green-Card-Verlosung: 
www.us-green-card-lottery.org

Erfahrungsaustausch im Internet: 
www.auswanderer-forum.com

>>info

Fairmont allgemein: 
www.fairmont.com

Vier Jahreszeiten, Hamburg: 
www.hvj.de

Fairmont Raffles Hotels International bentreibt weltweit 120 Hotels unter den Marken Fairmont, Raffles, Swissotel und Delta.

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