Lust auf Luxus

Dieses Hotel wurde gebaut, um neue Maßstäbe zu setzen: Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf versprüht auf neun Stockwerken ein Höchstmaß an Service, Luxus und Ambiente.<br /><br />
November 13, 2015

Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf Die Zielgruppe ist klein, aber durchaus finanzkräftig. „Wir sprechen mit unserem Angebot 1 Prozent der Weltbevölkerung an. Jene, die viel reisen, viel Geld haben, aber nicht die Zeit, sich um alle Dinge selbst zu kümmern“, so umreißt General Manager Cyrus Heydarian eines der ehrgeizigsten Projekte der Capella Hotels and Resorts.
Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf, der am 19. Mai eröffnet wurde, soll die gesamte Branche wachrütteln, geht es nach der Vision von Horst Schulze, dem Präsidenten und Gründer der Hotelgruppe. Für die Realisierung hat sich der Hotelguru eines der traditionellsten Häuser Deutschlands ausgesucht. Von 1812 bis zur Schließung im Jahr 1999 galt der Breidenbacher Hof bereits als Inbegriff für Luxus und Glamour. „Allein schon die Erwähnung dieses Hotels ließ mich ehrfürchtig erschaudern, als ich als junger Mann in diese Branche eintrat“, erinnert sich Schulze zurück. 2005 schließlich wurde der Komplex an der berühmten Düsseldorfer Königsallee abgerissen und vom Immobilieninvestor „Pearl of Kuwait Real Estates Co.“ wieder neu aufgebaut. Herausgekommen ist ein neunstöckiger Palast, in dem das Hotel ebenso untergebracht ist wie 18 private, großzügige Residenzen, Büroräume auf 4000 Quadratmetern und 6 Etagen, eine Schönheitsklinik sowie eine edle Ladenzeile mit mehreren namhaften Boutiquen. 115 Millionen Euro wurden für den Luxustempel ausgegeben.
Freilich, das Herzstück ist das Hotel, von dem Heydarian behauptet, dass es weltweit seinesgleichen sucht. Ein Blick hinter die Pforten: 79 Gästezimmer und 16 Suiten, von denen das kleinste Zimmer mit einer Größe von 41 Quadratmetern doppelt so groß ist wie jedes durchschnittliches 5-Sterne-Zimmer derselben Kategorie. Die Nacht in der 250 Quadratmeter großen Suite kostet 3500 Euro. Luxus wollte man hier erst gar nicht verstecken. Der Blick fällt auf mit Marmor versehene Fußböden, mit Blattgold verzierte Decken und…

Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf Die Zielgruppe ist klein, aber durchaus finanzkräftig. „Wir sprechen mit unserem Angebot 1 Prozent der Weltbevölkerung an. Jene, die viel reisen, viel Geld haben, aber nicht die Zeit, sich um alle Dinge selbst zu kümmern“, so umreißt General Manager Cyrus Heydarian eines der ehrgeizigsten Projekte der Capella Hotels and Resorts.
Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf, der am 19. Mai eröffnet wurde, soll die gesamte Branche wachrütteln, geht es nach der Vision von Horst Schulze, dem Präsidenten und Gründer der Hotelgruppe. Für die Realisierung hat sich der Hotelguru eines der traditionellsten Häuser Deutschlands ausgesucht. Von 1812 bis zur Schließung im Jahr 1999 galt der Breidenbacher Hof bereits als Inbegriff für Luxus und Glamour. „Allein schon die Erwähnung dieses Hotels ließ mich ehrfürchtig erschaudern, als ich als junger Mann in diese Branche eintrat“, erinnert sich Schulze zurück. 2005 schließlich wurde der Komplex an der berühmten Düsseldorfer Königsallee abgerissen und vom Immobilieninvestor „Pearl of Kuwait Real Estates Co.“ wieder neu aufgebaut. Herausgekommen ist ein neunstöckiger Palast, in dem das Hotel ebenso untergebracht ist wie 18 private, großzügige Residenzen, Büroräume auf 4000 Quadratmetern und 6 Etagen, eine Schönheitsklinik sowie eine edle Ladenzeile mit mehreren namhaften Boutiquen. 115 Millionen Euro wurden für den Luxustempel ausgegeben.
Freilich, das Herzstück ist das Hotel, von dem Heydarian behauptet, dass es weltweit seinesgleichen sucht. Ein Blick hinter die Pforten: 79 Gästezimmer und 16 Suiten, von denen das kleinste Zimmer mit einer Größe von 41 Quadratmetern doppelt so groß ist wie jedes durchschnittliches 5-Sterne-Zimmer derselben Kategorie. Die Nacht in der 250 Quadratmeter großen Suite kostet 3500 Euro. Luxus wollte man hier erst gar nicht verstecken. Der Blick fällt auf mit Marmor versehene Fußböden, mit Blattgold verzierte Decken und eine prachtvolle Marmortreppe mit einem geschmiedeten Geländer. Begleitet wird jeder Gast ab seinem Eintreffen von einem persönlichen Assistenten, der zahlreiche Aufgaben übernimmt: Begleitung zum Zimmer, Einweisung in die Zimmertechnik, er spielt aber auch mit den Gästen Schach oder Backgammon und besorgt Karten für abendliche Vergnügungen.
Viele Gäste werden die Zimmer aber vielleicht gar nicht verlassen wollen. Die Gründe dafür: Kingsize-Betten als Standardausstattung, Marmor dominiert das Bad, die Duschkabine in der Mitte, frei begehbar ohne Stufen, Tropenschauer und Fußbodenheizung und in den Spiegeln eingelassene Bildschirme mit einer eigenen Fernbedienung. „Hier können unsere Gäste Börsenkurse abrufen oder die aktuellsten Nachrichten verfolgen“, erklärt Heydarian. Verstreut im Zimmer eingebaut sind zudem auch mindestens 3 Touchpanels, mit denen man alles steuern kann, angefangen von der Zimmertemperatur bis hin zu Roomservice, Weckdienst oder Do-not-disturb-Funktion. Eine Ansteckmöglichkeit für den iPod sowie freies WLAN hält man im Breidenbacher Hof für eine Selbstverständlichkeit. Zu den weiteren Details der größeren Räume gehören getrennte Garderoben, helle Wohnzimmer mit gemütlicher Sitzecke, Arbeitstisch mit Tageslicht, beleuchtete Schränke, drei Telefone, darunter ein schnurloses, und auch ein DVD-Spieler darf nicht fehlen.
Einzigartig auch der Livingroom im Erdgeschoss des Breidenbacher Hofs. Schulze: „Hier haben unsere Gäste die Möglichkeit, Privatsphäre zu genießen, ohne auf dem Zimmer zu sein.“ Der Livingroom mit seinen insgesamt 1890 Quadratmetern steht ausschließlich den Gästen zur Verfügung. Sie können sich in dieser entspannten Atmosphäre für Besprechungen treffen, einen privaten Termin abhandeln oder einfach nur ausspannen.
Öffentlich zugänglich dagegen ist die Lobbylounge. An die Bar schließt sich eine Zigarrenlounge mit ledernem Fußboden an. In einem begehbaren Humidor werden 1000 Zigarren vorrätig gehalten. Darüber hinaus stehen für Gäste auch private Humidore zur Verfügung. Im Raucherbereich sind extrastarke Lüfter installiert. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Schon mit dem Schloss Velden am Wörthersee verwirklichte Schulze die Vision, eine Evolution im oberen Bereich des Luxusreisesegments anzustreben. Mit der Eröffnung des Breidenbacher Hof in Düsseldorf erweiterte der Capella-Gründer nun seine Luxushotelkollektion um ein weiteres exklusives Haus.

Die Bar des Breidenbacher Hof in Düsseldorf Der bekannte Raumdesigner Peter Silling zeichnete für die Innenarchitektur verantwortlich. Ein Mann, der bereits Häuser wie das Schloss Bensberg renovierte, ebenso wie das Leading Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken oder das Ritz-Carlton in Berlin. Sein Credo: „Der Gast soll den Luxus sehen, spüren und erleben.“ Den Breidenbacher Hof lässt der kreative Künstler in einer Mischung aus zeitloser Eleganz und barocker Gemütlichkeit erstrahlen und vereint so Gegenwart mit Vergangenheit. Einen Blick darauf können die Gäste des Breidenbacher Hofs künftig im Untergeschoss des Hotels werfen: Dort sind nämlich die Reste der Düsseldorfer Stadtmauer zu bewundern, die während der Erdarbeiten freigelegt worden waren.
Schließlich ist aber auch das Restaurant 1806 ein echtes Erlebnis. 65 Plätze,
Fenster bis zum Boden, der Blick gerichtet auf die wunderbare Heinrich-Heine-Allee, das Carschhaus und das pulsierende Stadtleben. Das gastronomische Angebot im Restaurant bietet neben mehr als 400 Weinen exklusive Küche für hohe Ansprüche unter Verwendung der besten lokalen und internationalen Zutaten. „Wir setzen hier aber auch ganz bewusst auf regionale Spezialitäten“, sagt Heydarian.

Kontakt
Breidenbacher Hof, a Capella Hotel
Königsallee 11
40212 Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen
Tel.: +49 211/160 600
Fax.: +49 211/160 90 111
www.breidenbacherhofcapella.de

Suchen Mitarbeiter mit emotionaler Intelligenz

ROLLING PIN: Der Breidenbacher Hof verspricht ein Höchstmaß an Service, Luxus und Ambiente. Auf welche Mitarbeiter setzen Sie, um das zu erfüllen?
Cyrus Heydarian:
Es geht oft gar nicht so sehr um Qualifikationen. Beibringen können wir jedem Mitarbeiter etwas. Wir suchen Menschen mit emotionaler Intelligenz. Solche, die spüren, wenn der Gast gerade seine Ruhe haben will. Referenzen sind toll, was zählt ist aber die Persönlichkeit.

RP: Wie erkennen Sie diese?
Heydarian:
Dazu muss man den Menschen schon persönlich kennen und ein Gefühl für ihn entwickeln. Da geht es auch darum, ob bei einem Bewerbungsgespräch Freude und Ehrgeiz versprüht werden. Wichtig ist aber auch, dass wir dieses Gefühl vorleben und uns als leidenschaftliche Gastgeber präsentieren.

RP: Wie viele Kräfte sind bei Ihnen im Haus beschäftigt?
Heydarian:
Um die 145. Und das bei 95 Zimmern. Nur mit dieser Quote können wir unseren Gästen tatsächlich den außergewöhnlichen und persönlichen Service bieten.

RP: Und der wäre?
Heydarian:
Es geht darum, dem Gast wirklich jeden Wunsch von den Augen abzulesen und auch zu erfüllen. Unsere Servicekräfte müssen als Partner zum Schachspielen ebenso einspringen können wie dann, wenn ein Gast schnell noch eine Karte für das Theater braucht und diese zu organisieren ist. Wir stimmen für unsere Gäste ihre Termine mit den zuständigen Sekretären ab und richten auch einen Computer ein, wenn es notwendig ist. Die Mitarbeiter sind das Um und Auf eines Hotels. Sie prägen diesen Betrieb.

RP: Ist es schwierig, bei Ihnen einen Job zu ergattern?
Heydarian: Wie gesagt, wir halten ständig Ausschau nach feinfühligen Talenten. Wenn jemand bei uns arbeiten will, dann freuen wir uns über eine Bewerbung.

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