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Das macht Tommy Eder-Dananic‘ Soja-Sauce so einzigartig

Tommy Eder-Dananic’ Soja-Sauce ist über Nacht zur berüchtigsten im deutschsprachigen Raum geworden. Warum Roland Trettl, Dominic Thiem und Co. auf sie schwören – und was vegane Mayonnaise damit zu hat.
Oktober 28, 2020 | Text: Lucas Palm | Fotos: Patrick Kirchberger

„Richtig guter Stoff“

Gewissen Leuten kam der Corona-Lockdown offenbar ganz gelegen. „Endlich Zeit, um den Keller auszumisten!“, ließen die einen ihren lyrischen Ergüssen auf Social Media freien Lauf. Andere posteten das Foto eines dicken Wälzers, den sie mit der Überschrift „Lockdown-Projekt“ versahen, während ein bestimmter Menschenschlag laut seiner Timeline wohl endgültig ins Candy-Crush-Delirium verfiel. Und dann war da einer, der am 16. April, in der Hochphase besagten Lockdowns also, Folgendes auf Instagram verkündete: „Bitte habt noch bisschen Geduld – Projekt ist in Arbeit.“ So hieroglyphisch das klingen mag, die meisten von Tommy Eder-Dananic’ Followern wussten genau, worum es ging.

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Tommy Eder-Dananic’ Sojasauce trägt die Instagram- und Corona-Lockdown-DNA in sich – und lässt den Besten der Besten der Gastro-Branche das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Schließlich hatte 48 Stunden zuvor kein Geringerer als TV-Star und Ex-Sternekoch Roland Trettl seinen über 300.000 Insta-Followern „Tommy’s Soya“ schmackhaft gemacht. „Das ist richtig guter Stoff“, schwärmt er von Eder-Dananic’ Kreation und mariniert damit großzügig sein Rindertatar. „Das hat eingeschlagen wie eine Bombe“, erinnert sich Eder-Dananic. „Ich konnte mich vor Anfragen kaum mehr retten!“ So begann das alles, mit dieser jetzt schon wohl berühmt-berüchtigsten Sojasauce im deutschsprachigen Raum.

„Richtig guter Stoff“

Gewissen Leuten kam der Corona-Lockdown offenbar ganz gelegen. „Endlich Zeit, um den Keller auszumisten!“, ließen die einen ihren lyrischen Ergüssen auf Social Media freien Lauf. Andere posteten das Foto eines dicken Wälzers, den sie mit der Überschrift „Lockdown-Projekt“ versahen, während ein bestimmter Menschenschlag laut seiner Timeline wohl endgültig ins Candy-Crush-Delirium verfiel. Und dann war da einer, der am 16. April, in der Hochphase besagten Lockdowns also, Folgendes auf Instagram verkündete: „Bitte habt noch bisschen Geduld – Projekt ist in Arbeit.“ So hieroglyphisch das klingen mag, die meisten von Tommy Eder-Dananic’ Followern wussten genau, worum es ging.

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Tommy Eder-Dananic’ Sojasauce trägt die Instagram- und Corona-Lockdown-DNA in sich – und lässt den Besten der Besten der Gastro-Branche das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Schließlich hatte 48 Stunden zuvor kein Geringerer als TV-Star und Ex-Sternekoch Roland Trettl seinen über 300.000 Insta-Followern „Tommy’s Soya“ schmackhaft gemacht. „Das ist richtig guter Stoff“, schwärmt er von Eder-Dananic’ Kreation und mariniert damit großzügig sein Rindertatar. „Das hat eingeschlagen wie eine Bombe“, erinnert sich Eder-Dananic. „Ich konnte mich vor Anfragen kaum mehr retten!“ So begann das alles, mit dieser jetzt schon wohl berühmt-berüchtigsten Sojasauce im deutschsprachigen Raum. 

Unausstehlich im Lockdown

„Eigentlich war ja nie geplant, dass ich sie rausbringe“, erinnert sich Tommy. „Meine Mama hat immer gesagt: ‚Tommy, du musst unbedingt einmal ein Produkt rausbringen!‘ Und auch meine Frau hat mir ständig in den Arsch getreten!“ Doch der Vielbeschäftigte winkte immer ab – wohlgemerkt mit der berechtigten Frage: „Wann soll ich das denn bitte machen?“

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Zwei Sojasaucen-Flavors sind ab jetzt bei Kate & Kon erhältlich: einmal die originale Soya Sauce und einmal die mit Lauch-Aroma.

Dann kam Corona. „Ich war unausstehlich zu Hause“, bringt der Food-Tüftler das Los vieler Familienväter während des Lockdowns auf den Punkt. „Und auf einmal standen 50 schwarz bemalte Flaschen vor der Tür. Ich frag meine Frau, was das soll – da sagt sie nur: ‚Mach jetzt endlich deine verdammte Sojasauce!‘ Fürs Erste war sie erleichtert, weil ich endlich eine Beschäftigung hatte. Jetzt bereut sie’s, weil ich keine Zeit mehr für irgendwas hab.“ Kein Wunder: Über 200 Flaschen füllte der voll motivierte Saucentüftler nach Trettls Video täglich ab – händische Etikettierung inklusive. Die Anzahl der verkauften Exemplare von Tommy’s Soya Sauce bewegen sich bereits jetzt im fünfstelligen Bereich. Und: Seit Mitte September hat der Luxus-Food-Händler Kate & Kon die Rechte am Exklusivvertrieb in Deutschland und Österreich an Eder-Danacic’ Kreation. Was macht sie so besonders? Wie geht Eder-Dananic dabei vor?

Pure Erotik mit Lauch 

„Ich infusiere sie“, erklärt Eder-Dananic. „Ich habe einen großen Anteil an Sojasauce dabei, an reduziertem Dashi-Fond, frischer Minze, Chili, Ingwer und Zitronengras. Das lasse ich alles über 24 Stunden ziehen mit Kelp – das ist die Alge –, und dann warte ich, bis alles geliert ist. Anschließend schmecke ich das einfach selbst ab.“ Das Ganze passiert Eder-Dananic durch ein feines Haarsieb, wodurch die perfekte Bindung entsteht. Et voilà, fertig ist das Soja-Wunder. „Meine Bombe ist meine Bombe“, analysiert Eder-Dananic sein Soja-Phänomen in gewohnter Subtilität. „Ich will einfach, dass jeder einen Tommy daheim hat.“ Klingt etwas verrucht, zugegebenermaßen.

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Tommy Eder-Dananic hat gut lachen: Seine Sojasauce verkaufte sich seit dem Corona-Lockdown bereits über 15.000 Mal.

Doch der Spitzenkoch klärt auf: „Du brauchst ja sonst immer mehrere Flaschen und Zutaten, um dir eine Sauce zusammenzubasteln. Aber mit dieser Sauce hast du ein einziges Fläschchen – und da ist pure Erotik drin.“ Neben dem originalen gibt es dieses Fläschchen Erotik übrigens auch mit Lauch-Aroma. Und nachdem Tommy Eder-Dananic nun Blut geleckt hat, stehen schon die nächsten Kreationen in den Startlöchern: Von einem Topping ist da die Rede und einer veganen Mayonnaise. Aber werden wir nicht altmodisch. Einfach die Instagram-Profile vom Who’s who der Spitzengastronomie im Blick behalten. Gut möglich, dass man auf Tommys Profil bald erneut lesen wird: „Bitte habt noch bisschen Geduld!“ 

www.tommysfinest.com

www.kateandkon.com

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