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Wie schmeckt eigentlich … Goabohne?

Mit dem tropischen Allrounder Goabohne könnte man den Hunger auf der Welt bekämpfen. Seit Jahrhunderten weiß man um den Wert der Eiweißbombe.
Feber 26, 2016 | Text: Daniela Almer | Fotos: Monika Reiter

Goabohne

Einmal Bohnen für alle

Mit den Goabohnen, auch Flügelbohnen genannt, könnte man den Hunger auf der Welt, insbesondere in den tropischen Ländern, ohne Schwierigkeiten bekämpfen. Von den Blüten und Blättern über die Samen bis hin zu den unterirdischen Knollen kann nämlich alles an dieser Bohne verarbeitet werden.Goabohnen wachsen schnell, sind relativ leicht anzubauen und außerdem reich an wertvollen Inhaltsstoffen.
Aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts lässt sich ihr Nährwert mit der Sojabohne vergleichen. Goabohnen sind Schmetterlingsblütler und zählen zu den Hülsenfrüchten. Wegen ihres Aussehens und Geschmacks erinnern sie an Zuckerschoten. Woher die grünen Eiweißbomben genau stammen, ist nicht geklärt. Man nimmt an, dass sie ihren Ursprung im tropischen Afrika haben. Heute werden die Bohnen in Indien, Ghana, Tansania, Nigeria, Südostasien und in der Karibik angebaut.

Vielfältig einsetzbar

Frische Goabohnen werden daher in unseren Breitengraden importiert und sind in Asialäden erhältlich. Frisch sind sie rund zwei Tage im Kühlschrank haltbar. Beim Einkauf muss man besonders darauf achten, dass die Goabohnen gleichmäßig grüne Schoten haben und keine Flecken aufweisen, denn das sind untrügliche Zeichen für mangelnde Qualität.In der Küche werden die grünen Schoten vor allem als Wokgemüse verwendet. Entweder blanchiert man sie oder man gibt sie zum Garen direkt in den Wok. So zubereitet, eignen sich die Schoten auch hervorragend für Salate. Im thailändischen Raum reicht man Goabohnen gedünstet oder gebraten zu den populären Nam-Prik-Saucen.

Aber nicht nur in der Küche sind Goabohnen als Zutaten beliebt, sondern sie spielen auch in der traditionellen Medizin Südostasiens eine bedeutsame Rolle. Zum einen sagt man Goabohnen eine blutreinigende Wirkung nach und zum anderen wird aus den Blättern der Bohnen ein Extrakt hergestellt, das Augenschäden lindern soll. Die Kosmetik hat die Goabohnen ebenso für sich entdeckt. Aus den Samen wird Öl für die Seifenproduktion gewonnen.
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