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Wie schmeckt eigentlich … Maca?

Peruanisches Allzweckwunder
November 13, 2015

Maca KnollenFotos:Shutterstock

Goji-Beere, Kakaobohne und Co. – Superfoods sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde und dürfen auch in keinem Gesundheitssmoothie fehlen. Wollen Sie diesen Shakes darüber hinaus noch einen gesundheitsfördernden Boost verleihen, setzen Sie am besten auf die Maca. Die besonders robuste Verwandte unseres Radieschens, die sich als Lebensraum die peruanischen Anden ausgesucht hat, wird dort seit Inka-Zeiten als Heil- und Nahrungspflanze kultiviert und für ihre nahezu magische Wirkung geschätzt. Optisch ist die gelbe, rote oder schwarze Andenknolle dem Radieschen viel ähnlicher als geschmacklich. Ihrem erdigen, dezent an Butterscotch erinnernden Aroma hat sie aber auch nicht den Siegeszug in die Reformhäuser dieser Welt zu verdanken, wo die bis zu 14 Zentimeter großen Knöllchen vorwiegend pulverisiert anzutreffen sind. Ein Kilo Maca-Pulver gibt es ab 20 Euro und lässt sich über Smoothies hinaus in verschiedensten Snacks, auch gemischt mit Mehlsorten, verarbeiten.

Der Geschmack des Maca-Pulvers geht verblüffenderweise eher in die malzige Richtung und harmoniert daher besonders gut mit Schokolade- und Vanillenoten. Pulververweigerer holen sich die Maca-Power alternativ in Flüssig-, Tabletten-, Gelatine- und Kapselform oder gleich direkt in Peru. Dort wird die Knolle meist wie eine Kartoffel gekocht, geröstet oder gestampft – denn roh wird sie vom Körper nicht so gut verwertet. Und das wäre eine absolute Schande, denn ihre Wirkung liest sich wie eine Offenbarung: Die Wunderwurzel ist ohne jeden Hauch von Koffein ein optimaler Energielieferant, fördert Ausdauer, Konzentration, das Gedächtnis und merzt Berichten zufolge auch chronische Müdigkeit aus. Durch diese belebende Wirkung lindert Maca die Symptome bei Depressionen, während ihre antiseptischen Wirkstoffe die Abwehrkräfte stärken, die Wundheilung beschleunigen und das Hautbild verbessern. Außerdem sei Ihnen die Wurzel ob ihrer blutdruck- und blutzuckersenkenden Wirkung ans Herz gelegt. Sollte das noch nicht reichen: Auf die Libido wirkt sich Maca ebenso positiv aus wie auf die Fruchtbarkeit – das gilt für beide Geschlechter. Der Genuss der Wunderknolle wird daher bei Lustlosigkeit, Menopausenbeschwerden und Impotenz genauso empfohlen wie bei hormonell bedingter Osteoporose und Migräne.

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