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Wie schmeckt eigentlich … Zimtkartoffel?

Das südamerikanische Gemüse ist eine echte Geschmacksbombe und obendrauf noch richtig vielseitg zu zubereiten.
Juli 22, 2016 | Text: Bernhard Leitner | Fotos: Claudio Martinuzzi

Zimtkartoffel

Die Anspruchslose

In den südamerikanischen Anden zählt sie seit Jahrhunderten zu einem absoluten Grundnahrungsmittel für die hiesige Bevölkerung. Kein Wunder mit diesen Talenten. Die Cubio, bei uns besser bekannt als Zimtkartoffel, ist nämlich frostresistent und derart anspruchslos, dass sie problemlos in 4000 Meter Höhe noch angebaut werden kann.

Ganz im Gegenteil zu ihrem Namensvetter, der Kartoffel. In so hoch gelegenen Gebieten ist für sie nämlich bereits Ende Gelände. Apropos Kartoffel: Damit hat die Cubio rein gar nichts zu tun. Zwar wächst auch sie unter der Erde, gehört aber zur Familie der Kapuzinerkresse-Gewächse und reiht sich damit in die Kategorie der Knollen ein.

Zimtkartoffel

Die Anspruchslose

In den südamerikanischen Anden zählt sie seit Jahrhunderten zu einem absoluten Grundnahrungsmittel für die hiesige Bevölkerung. Kein Wunder mit diesen Talenten. Die Cubio, bei uns besser bekannt als Zimtkartoffel, ist nämlich frostresistent und derart anspruchslos, dass sie problemlos in 4000 Meter Höhe noch angebaut werden kann.

Ganz im Gegenteil zu ihrem Namensvetter, der Kartoffel. In so hoch gelegenen Gebieten ist für sie nämlich bereits Ende Gelände. Apropos Kartoffel: Damit hat die Cubio rein gar nichts zu tun. Zwar wächst auch sie unter der Erde, gehört aber zur Familie der Kapuzinerkresse-Gewächse und reiht sich damit in die Kategorie der Knollen ein.

Die Zimtkartoffel hört auf den botanischen Namen Tropaeolum tuberosum und wird circa acht Zentimeter lang, ist weiß-gelblich gefärbt und verblüfft so manchen Betrachter durch ihre markanten violetten Einkerbungen.
In ihren Heimatländern Bolivien, Chile und Peru wird sie auch Apina-mama, Mashua oder Anua genannt. Auf den Tellern landet die Zimtkartoffel dort hauptsächlich als Brei oder in gebackener Form. Dabei hat die stylishe Knollenfrucht noch einiges mehr zu bieten.

In rohem Zustand versprüht die Cubio ein leicht zimtähnliches Aroma, welchem sie auch ihren Namen zu verdanken hat. Beißt man allerdings in die unverkochte Knollenfrucht, entfaltet sich ein wahres Feuerwerk am Gaumen: Eine kräftige Schärfe verbreitet sich und weckt Erinnerungen an Meerrettich und Senf.
Durch diese geschmacklichen Eigenschaften eignet sich die Zimtkartoffel in gehobelter Form ideal zum Verfeinern und Würzen von Salaten oder Fleischgerichten. In gekochtem Zustand verliert die Zimtkartoffel (erhältlich übrigens bei uns über R&S Gourmet Express) viel ihrer ursprünglichen Schärfe und schmeckt leicht süßlich mit einer nussigen Nuance.

Obwohl mit der Kartoffel nicht verwandt, lässt sich auch die Cubio ähnlich ihrem Namensvetter zubereiten. Gekocht und geschält als Beilage oder als Püree, schmeckt sie ausgezeichnet zu Wildgerichten. Aber nicht nur pikanten Speisen verleiht die Zimtkartoffel ihre Note, auch in der Pâtisserie harmoniert sie wunderbar mit Schokolade oder Kaffee.

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