Ausgabe 104, Arbeiten im Ausland

Karriere in Indonesien

Die Insel der Götter gilt als Benchmark für Servicekultur und Guestrelation. Die besten Tipps und Adressen für Ihre Karriere in Indonesien.

Fotos: Chris McLennan, Nikko Bali Resort and Spa, Starwood Hotels & Resorts, Shangri-La Hotels and Resorts, Amanresorts, GHM’ or ‘GHM – General Hotel Management Ltd.’ for the photography, Banyan Tree Hotels & Resorts, Helge Kirchberger/Red Bull Photofiles, beige

Karriere in Indonesien

Wie funkelnde Perlen reihen sich die 17.508 Inseln und Archipele Indonesiens um den Äquator. Und wie Mühlsteine hängen sich die erschwerten Bedingungen für eine Aufenthaltsgenehmigung um den Hals der Expats, die in diesem Wunderland aus Dschungel, Vulkan, Sandstrand und Megametropole den nächsten Karriereschritt anstreben.

Denn Indonesien steht hoch im Kurs: Jobs in hohen Positionen, die Annehmlichkeiten eines Expatlebens, wie man es von früher kannte bevor die Welt näher zusammenrückte und eine Traumkulisse, die sich schon beim Blick aus dem Officefenster erschließt. Nicht ohne Grund wird der größte Inselstaat der Welt als Reich der Götter bezeichnet.

Götzenhaft allerdings die Statuten der Einwanderung. Als Unternehmer ist man gezwungen nachzuweisen, dass es niemanden unter den 240 Millionen Einwohnern gibt, der diesen Job nicht auch machen könnte. Ein Hindernis, das heute nicht mehr ungewöhnlich ist, doch aber ein sehr zeitaufwendiges Verfahren nach sich zieht. Ist dieser Antrag durch, folgt sogleich der zweite Haken: Für die bloße Einstellung ist der Arbeitgeber gezwungen im Jahr um die 1500 Euro zu zahlen. Eine Summe, die den indonesischen Arbeitgebern zugegebenermaßen nicht egal sein kann, wenn man weiß, dass das Pro-Kopf-Einkommen Indonesiens im unteren Drittel der südostasiatischen Ländern liegt. Nun mag man glauben, das könnte Expats, die für größere Hotelgruppen arbeiten egal sein, aber nein – Denkfehler.

Denn um Land in Indonesien zu kaufen, vergehen Jahre des Papierkrieges und daher haben die meisten Hotelketten nur Managementverträge, während der eigentliche Besitzer gebürtiger Indonesier ist. Dieser muss zustimmen vor den Ämtern als so genannter Sponsor aufzutreten, damit es zu einem Abschluss kommen kann. Eine Erleichterung ist, dass...

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06.12.2010