Ausgabe 105, F&B Know-how

No Risk, no Food

Dioxin und Co: Lebensmittelskandale wecken das Misstrauen im Konsumenten. Darauf müssen Sie beim Einkauf achten.

Lebensmittelskandale, tote hängende SkandaleFotos: Shutterstock, Werner Krug

Solange es um Geld geht, wird es immer jemanden geben, der Dreck produziert. Dieser Satz gewinnt zusätzlich an Gewicht, wenn man weiß, dass er aus dem Mund eines Lebensmittelgroßhändlers stammt, der namentlich nicht genannt werden will. Er zeigt das Dilemma auf: Der Gast will für Qualität kaum einen angemessenen Preis bezahlen – obwohl sich die Lebensmittelpreise in den letzten Jahren nicht gleich entwickelt haben wie beispielsweise die Gehälter.

Was passiert? Der Gastronom gibt den Preisdruck an den Händler weiter oder direkt an den Produzenten. Der wiederum hat das größte Einsparungspotenzial beim Futter. Und Futter war und ist immer wieder Auslöser für Lebensmittelkrisen – wie die BSE-Krise vor zehn Jahren oder der aktuelle Dioxinskandal.

Nun warnt der angesehene Hygieniker und klinische Arzt Karl Hellemann: „Egal, ob bei tierischen oder pflanzlichen Produkten, immer geht es um Masse, alles soll schneller wachsen, billiger produziert werden. Massentierhaltung und Resistenzentwicklungen bei Krankheitserregern dürfen nicht...

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24.01.2011