Ausgabe 106, Karriere-Tipps

Meine Abrechnung mit dem Bocuse d’Or - Ludwig Heer

Entscheidet das Budget? - Platz 8 war ein erfolgreiches Ergebnis für Deutschland beim diesjährigen „Bocuse d’Or“ in Lyon. Trotzdem sagt Deutschlands Kandidat Ludwig Heer: „Ohne ein Millionen-Budget ist man ohne Chancen.“ Doch warum spielt das Geld beim renommiertesten Kochwettbewerb der Welt so eine große Rolle?

Fotos: STAN STUDIOS/MICHAEL KUGLER, Netzwerk für wirksame Werbung GmbH/Philipp Sedlacek, Sirha/Francis Mainard
Meine Abrechnung mit dem Bocuse d’Or - Ludwig Heer

ROLLING PIN: Herr Heer, Sie waren insgesamt dreimal im „Bocuse d’Or“-Finale, zweimal als Commis und nun als Hauptkandidat. Was ist aus ihrer Sicht nun entscheidender für einen Erfolg – Kochtalent oder das Budget.
Ludwig Heer: Das ist keine Frage von Entweder-oder, sondern von der Kombination. Jeder, der es in das Finale nach Lyon schafft, beherrscht sein Handwerk und hat sicher Talent. Mit einem angemessenen Budget sorgt der Verband dafür, dass der Koch optimal trainieren kann und seine Gerichte perfekt beherrscht.

RP: Wie hoch ist denn ein angemessenes Budget?
Heer: Die Skandinaviar stecken angeblich pro Land mehr als eine Million Euro in den Bewerb. Allerdings bekommt man nirgends offizielle Zahlen. Bei den USA heißt es, dass es sogar zwei Millionen Euro sein sollen...

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14.02.2011