Ausgabe 108, Management-Tipps

Das wahre Gesicht der Kritiker

Gourmetkritiker führen oft Schlammschlachten mit den Köchen. Doch der wirkliche schmutzige Teil des Geschäfts läuft hinter den Kulissen ab.

Fotos: Stephan Pick, beigestellt, Ingo Pertramer, Sophie Henkelmann, Werner Krug
Gourmetkritiker

Jörg Zipprick ist einer, der gerne aneckt. Das mag daran liegen, dass er Kritiker ist. Sein neues Buch nennt sich „In Teufels Küche”. Darin attackiert er die unsauberen Methoden vieler Spitzenköche. Seine regelmäßigen Gourmetkritiken schreibt er unter anderem für den „Stern“, den „Feinschmecker” oder auch für die „Financial Times“.

Nun aber zieht er nicht nur mehr über die internationalen Spitzenrestaurants her, sondern deckt auch auf, wie es im Geschäft der Gourmetjournalisten wirklich zugeht. Die Rede ist von Einladungen, Bestechungsversuchen und Restaurantkritiken über Betriebe, die nie besucht wurden. „Einmal wollte ein Verleger zehn Restaurantberichte von mir, aber ich durfte nur fünf besuchen. Ich habe das damals gemacht, denn mir blieb nichts anderes übrig.“


„Auch ein Dollase kann nur subjektiv bewerten.“



Dass solche Methoden auch heute noch gang und gäbe sind...

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28.03.2011