Ausgabe 113, Arbeiten im Ausland

Karriererausch an der Themse

Dabei sein ist alles. So weit die Olympische Theorie. Der Weg an die Spitze in London ist allerdings auch für Nichtolympioniken steinig und hart. Nutzen Sie die Spiele 2012, um karrieretechnisch abzuheben.

Fotos: Shutterstock, Fairmont Hotels & Resorts, Mandarin Oriental Hyde Park, Roka Restaurant London, Starwood Hotels, The Boundary London, Johannes Hartmann/Gordon Ramsay Holdings

Karriererausch an der Themse

Die Miete wird pro Woche kassiert, der Supermarkt hat Tankstellenpreise. Wer in London leben will, muss zahlen. Die Stadt an der Themse ist ohne Frage atemberaubend, doch sollte man gar nicht damit anfangen, die Preise in Euro umzurechnen. Das macht nämlich schlechte Laune.

Davon kann auch die gebürtige Deutsche Annett Wamser ein Lied singen. Die 34-Jährige ist Assistant Front Office Manager im „Four Seasons Hotel London at Canary Wharf“ und stöhnt über die Lebenshaltungskosten in der Millionen-Metropole: „London ist extrem teuer, dessen sollte man sich von Anfang an bewusst sein.“ Die Miete ist die höchste Ausgabe und ein Drittel des Nettogehalts dafür zu bezahlen, ist normal. Manche zahlen sogar bis zur Hälfte Ihres Nettogehalts für eine adäquate Wohnung. Alle weiteren Kosten sind jedoch mit anderen Großstädten vergleichbar. Nur Ausgehen ist in Deutschland preiswerter. Ergo: London ist ein tolles Sprungbrett für die Karriere, aber kein Ort, an dem man reich werden kann.

Dafür sind die Jobmöglichkeiten in London derzeit größer denn je...

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11.07.2011