Ausgabe 130, F&B Know-how

Beerenstark

Welche Beeren geschmacklich explodieren und sich am besten auf dem Teller machen.

Foto: Signe Birck, Shutterstock, Norbert Mayer, Werner Krug
verschiedenste Beerensorten

Eine wesentliche Information für alle Botanik-Dummies vorab: Nicht alles, was wie eine Beere aussieht, ist auch eine, und so manches, das ganz und gar nicht nach Beere aussieht, ist sehr wohl eine. Himbeeren und Brombeeren etwa sind botanisch gesehen Sammelsteinfrüchte, Tomaten, Avocados und Rote Johannisbeere hingegen zählen zu den Beeren.


"Getrocknete Beeren sind das beste Fast Food der Welt. "




René Redzepi auf die Frage nach seinem letzten Fast-Food-Gericht



Aber egal ob nun echte Beere oder nicht, in der mitteleuropäischen Küche ereilt viele Beerenobst-Vertreter dasselbe Schicksal: Sie werden zermatscht und eingekocht, zu Hochprozentigem verarbeitet oder landen im Dessert. Das ist natürlich würdig und recht, auf Dauer aber eben auch ein bisschen langweilig. Wenn es um den Einsatz von Beerenobst in der Küche geht, scheint den meisten Herdkünstlern kein kulinarisches Licht aufgehen zu wollen. Und so wird die schmackhafte Physalis weiter an den Tellerrand verbannt, die süße Erdbeere fristet ein trostloses Dasein zwischen Lasagneblättern und die Himbeere wird weiterhin allzu gerne in Alkohol ertränkt. Dabei bieten Wald und Wiese jede Menge schmackhafter Alternativen zu Beerenklassikern...

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14.11.2015