Ausgabe 131, Management-Tipps

Modelling of Excellence

Kopieren, imitieren oder besser sein eigenes Ding durchziehen?

Fotos: Hering Berlin, Kahla Porzellan, Zieher
Speisekarte im Restaurant

Wer kennt sie nicht, die erfolgsverwöhnten und dauerbeklatschten Gastronomen, die auf die Frage nach dem Geheimnis ihres Ruhms die eigene Großartigkeit mit Sätzen wie „Wir haben nie ein bestimmtes Konzept verfolgt, sondern einfach gemacht, was uns Spaß macht“ oder „Wir waren eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ unterstreichen? Das klingt zwar verdammt schick, ist aber in etwa so glaubwürdig wie Unschuldsbekundungen diverser Doktortitel-Erschleicher. Denn auch der schlaueste Fuchs ist nicht von Geburt an Innenarchitekt, Logodesigner, Sternekoch und Concept-Art-Künstler in Personalunion und stampft in gefühlten drei Minuten ein aufregendes, neues und vor allem stimmiges Konzept aus dem Boden. Fakt ist: Innovationen mögen ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Gastronomie sein, das Rad wird aber nun mal nicht jeden Tag neu erfunden – und das muss es auch gar nicht.


"Interieur, Servicelevel, Tischdeko und Küchenlinie müssen stimmig sein. Leider ist das bei vielen Gastronomen immer noch nicht angekommen."




Johanna Stiefelbauer, Maître im Landhaus Bacher



Wer Teile bereits bestehender Ideen und Konzepte gekonnt für das eigene Restaurant, die eigene Bar oder das eigene Hotel zu nutzen weiß, ist nämlich...

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14.11.2015