Ausgabe 137, F&B Know-how

Convenience zwischen Gut und Böse

Warum bei den Fertigprodukten Schwarz-Weiß-Malerei verboten ist.

Convenience Produkte
Quelle: HandelsMagazin, Nielsen / © Statista 2013

Das Stigma des Bösen, der zerteilten, portionierten und teilweise garfertigen Produkte lässt sich auch heute noch nicht ganz vom Tisch fegen. Aber es ist schlichtweg falsch. Convenience kann ein berechtigter Helfer in der Küche sein, solange er Handlanger bleibt und nicht zum allein verantwortlichen Geschmacksträger wird.

Ein klares Jein für Convenience. Dafür brechen wir eine Lanze und legen unsere Hand ins Feuer. Denn die Bequemlichkeitsprodukte an sich sind nicht verwerflich oder schlecht. Aber auch nicht gut – und hier sprechen wir nicht von der Qualität der einzelnen Waren, wohlgemerkt. Bereits bearbeitete Produkte zu verteufeln, macht nämlich ähnlich viel Sinn, wie sie in den Himmel zu loben. Es ist wie mit einem Stück Holz: Der eine macht ein schönes Feuerchen damit, das alle erfreut, und der andere benutzt es, um jemanden damit eine reinzuhauen. Eine panieren, wie die Österreicher so schön sagen, und...

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14.11.2015