Ausgabe 137, Management-Tipps

Dienst nach Vorschrift

Wer seine Dienstpläne nicht im Griff hat, verliert hart erwirtschaftete Euros, Nerven und zuletzt auch die Gunst seiner Angestellten. Eine Anleitung für mehr Effizienz.

Dienst nach Vorschrift
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Zeit ist Geldverschwendung. Vor allem, wenn es um die nicht genutzte der Mitarbeiter geht – denn immerhin sind es bis zu 50 Prozent
des Umsatzes, die als Personalkosten vom Gewinn abgehen. Wer stur nach Lehrbuch und Excel-Programm Personaleinteilung vornimmt, der plant zumeist in starrem Schichtmodell im 8-Stunden-Rhythmus. Und trifft dann in Folge bei schwachem Geschäftsvolumen in den operativen Abteilungen auf herumsitzendes Personal im Leerlauf und muss in starken Zeiten viel Geld an Überstunden bezahlen. Für wirtschaftliche Effizienz baucht man daher eine integrierte Personaleinsatzplanung mit Zeiterfassung und tarifkonformer Abrechnung.

Sprich eine optimale Abstimmung zwischen Arbeitsvolumen und -aufkommen mit dem verfüg- und einsetzbaren Personal, sodass die notwendige Kapazitätsanpassung schnell und ohne zusätzlichen Kostenaufwand durchgeführt werden kann.

Wer richtig plant, spart aber auch an einer anderen Front: Nichts ist für Arbeitnehmer frustrierender als schlecht geschriebene Dienstpläne, die erst wenige Tage vor Dienstantritt am Aushang pinnen und dann trotz- dem in der letzten Minute umgeworfen werden. Das nervt. Und zwar ordentlich. Das liegt dann aber nicht an...

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14.11.2015