Ausgabe 139, Porträts

Volle Attacke

Tim Raue erkocht sich den zweiten Stern, eröffnet Mitte April im Adlon und macht mit Milchreis fette Kohle. Über Erfolg, Neider und Coolness.

Tim Raue Fotos: Wolfgang Hummer

Man muss ihn nicht mögen. Das will er auch nicht. In der sonst recht heimeligen Berliner Szene ist Tim Raue ein viel diskutierter Kollege. Aber so, wie er sich als extremen Charakter darstellt, so kocht er auch: Kompromisslos verbindet er in der Küche japanischen Perfektionismus mit chinesischer Philosophie, stellt die handverlesenen Produkte in den Mittelpunkt und attackiert diese frontal mit kräftigen Aromen. Ein Typ mit Ecken und Kanten, dessen stets hoch motivierte Augen seit einiger Zeit noch mehr strahlen als sonst.


In den USA blickt man zu
Menschen auf, die Erfolg haben.
Bei uns zerfrisst man sich nur selbst vor Neid.

Tim Raue über Schattenseiten des Erfolgs



Das lange Warten auf...

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14.11.2015