Ausgabe 139, Karriere-Tipps

Zeig’ dem Chef, wo es lang geht

Führen von unten und ohne dass der Boss es merkt? Wie Sie durch Cheffing die Fehler ihres Vorgesetzten ausmerzen.

Die wahre Kunst des CheffingFotos: Shutterstock

Der Vorgesetzte hat wieder einmal keine Ahnung von irgendetwas und trifft nur Fehlentscheidungen? Er hat den Überblick komplett verloren und steckt den Kopf lieber in den Sand, anstatt sich der Sache zu stellen? Wem diese oder ähnliche Szenarien bekannt vorkommen, der weiß, wie unangenehm es ist, wenn der Boss eine wahre Niete ist. Was bleibt, sind drei Möglichkeiten. „Love it“ – bedeutet so viel wie: Passe dich an und lebe damit. „Leave it“– kündige und mache dich aus dem Staub. Oder „Change it“ – versuche, deinen Boss in die neue Richtung zu lenken. Sich für Letzteres zu entscheiden ohne das richtige Tool, wäre aber kontraproduktiv. Und deswegen heißt die Antwort Cheffing.

Die wahre Kunst des Cheffing
Führen ist bestimmt nicht einfach nur Chefsache. Auch von „unten“ kann man den Chef im Griff haben und im besten Fall merkt dieser nicht einmal etwas davon. Stattdessen ist er genauso zufrieden wie der schlaue Mitarbeiter, der den Spieß ganz einfach umgedreht hat. Als Mitarbeiter Regie führen, den Chef steuern und zugleich an einer konstruktiven Arbeitsbeziehung arbeiten – Cheffing macht’s möglich. Das Wichtigste ist, dass der Vorgesetzte immer das Gefühl haben muss, dass er frei entscheidet und ihn seine Mitarbeiter nur mit Informationen versorgen. Cheffing erleichtert dem Team die Arbeit und ist gut für den Ruf aller, denn das Image einer Abteilung und ihrer Mitarbeiter hängt auch immer davon ab, wie gut oder schlecht sich der Chef präsentiert. Gibt der Chef eine gute Figur ab, tun das die Mitarbeiter auch.

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14.11.2015