Ausgabe 141, Arbeiten im Ausland

Glamour-Jobs

Vegas ist der härteste Boxring für alle, die sich nur mit den Besten messen wollen. Warum sich das Job-Glücksrad in Las Vegas besonders schnell dreht.

Fotos: Shutterstock, Barbara Kraft, Wynn Group, MGM Resorts & Casinos, Mandarin Oriental

Job-Glücksrad in Las Vegas

Gott schuf die Wüste Nevadas und die Nacht war dunkel. Dann kam der Mensch. Und es wurde Licht. Reiht man alle Neonröhren des Las-Vegas-Boulevards, des Strip, aneinander, so ergibt das eine Länge von 24.000 Kilometern. Nur noch imposanter die Zahl all jener, die jährlich ihr Glück in der Glitzerstadt versuchen: 39 Millionen Besucher. Und viele sind darunter, die kommen, um zu bleiben – etwa 80 Prozent der Einwohner sind nicht hier geboren. Las Vegas als neue Heimat, das ist der Plan. Aber die Stadt ist nichts für Schwachmaten, Feiglinge und all jene, die sich im Vorfeld nicht bereits reichlich Gedanken über ihr Leben in Sin City gemacht haben. So schillernd die Neonreklamen und Namen der Fine-Dining-Restaurants und Hotelketten, so kalt und zappenduster kann der Alltag nämlich sein. Regel Nummer eins: Nach Las Vegas kommt man um zu zocken oder zu arbeiten. Wer versucht, beides zu verbinden, wird nicht lange bleiben (können). Austoben kann man sich allerdings bei so ziemlich allen Größen der Gastronomie. Zumindest in deren Dependancen. Was Wolfgang Puck 1992 mit der Eröffnung des Spago lostrat, hat bis heute nicht geendet: Joël Robuchon, Emeril Lagasse oder Nobu Matsuhisa. You name it, he’s there.

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17.04.2013