Ausgabe 141, Porträts

Helmut Österreicher

Die Küchenlegende spricht im Exklusiv-Interview Tacheles über den Wechsel ins Artner und räumt mit der Gerüchteküche auf.

Helmut ÖsterreicherFotos: Wolfgang Hummer


Ich bin in einem Alter, in dem Idealismus mehr zählt als Geld.



Nur die Liebe Zählt
Helmut Österreicher kennt Man. sein name steht auf den Bestenlisten und, nicht zu vergessen, Prangte auch seit 2005 über dem MAK. Mit Jahreswende war Schluss. Österreicher ist raus und nun die Sensation: Der Österreicher macht mit dem Artner gemeinsame sache und kochen soll er auch wieder. Nein. Macht er nicht. Aber was dann?

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„Der spektakuläre Coup des Markus Artner: Er bringt Helmut Österreicher wieder hinter den Herd.“ Die Meldung kam überraschend – auch für Sie?
Helmut Österreicher:
Dass Markus und ich zusammenarbeiten werden, das stimmt ja. Aber ich als Küchenchef? Dass die Leute immer ein bisserl vor dem offiziellen Pressetermin tratschen, ist eh klar, aber mich hat niemand dazu angerufen und so hat diese Falschmeldung die Runde gemacht. Und ich hab sie dann in der U-Bahn gelesen. Ich hoffe auf jeden Fall, dass mir der Artner-Küchenchef erhalten bleibt. Der ist ein sehr guter Mann, der den Betrieb kennt und eine Unterstützung in allen für mich relevanten Outlets ist (Anm. d. Red.: Restaurant am Franziskanerplatz, Restaurant auf der Wieden, Restaurant in der Hermesvilla). Da kann ich mich auf meine eigentliche Aufgabe konzentrieren und schreib das neue Küchenkonzept.

Also werden Sie zum großen Mann im Hintergrund?
Österreicher:
Zumindest kämpfe ich nicht an vorderster Front. Dafür suche ich eine tolle Mannschaft zusammen. Ein Team Artner, keine Einzelkämpfer. Ich habe da schon eine genaue Vorstellung...

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14.11.2015