Ausgabe 142, Karriere-Tipps

Und sag zum Abschied leise Pleite?

Ein eigenes Restaurant aufmachen wollen viele. Aber sein eigener Chef zu sein, ist ein Knochenjob und keine Kaffeefahrt. Wir verraten Ihnen, wie sie richtig durchstarten

Gastronomie-Start-ups
Fotos: Shutterstock, Wolfgang Hummer, Florian Bolk

Wenn es um Daten, Zahlen und Fakten in der Wirtschaftswelt geht, entfleucht auch dem seriösesten Experten hinter vorgehaltener Hand schon mal der Satz: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Inwiefern mehr oder weniger geschönte Wahrheiten auch die zahlreichen Insolvenzstatistiken für den Bereich Hotellerie und Gastronomie auszeichnen, darüber lässt sich nur spekulieren. Aber ein gänzlich subjektiver kurzer Blick auf die kulinarische Landkarte genügt bereits, um festzustellen, dass die Gastronomie eine – nennen wir es einfach mal besonders „bewegte“ – Branche ist.

Zehn Prozent aller Existenzgründungen scheitern, rund 70 Prozent aller Gastronomie-Start-ups schließen nach zwei Jahren bereits wieder ihre Pforten. Laut statistischem Bundesamt wurden in Deutschland 2012 insgesamt 2179 Insolvenzverfahren in der Sparte Gastronomie eingeleitet, was der Branche eine solide Top-3-Platzierung nach den Insolvenzspitzenreitern Baugewerbe und Einzelhandel einbringt. Auch in Österreich spricht die Insolvenz-Branchenstatistik eine klare Sprache. Hier führen ebenfalls Handel, Bau und das Beherbergungs- und Gaststättenwesen mit 797 Insolvenzverfahren im Jahr 2012 die Negativ-Hitliste an. Einige Gründe für diese wenig erfreulichen Fakten lassen sich recht schnell identifizieren...

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14.11.2015