Ausgabe 142, Advertorial

Wo Luxus reift

Von einem Mann, dem es gelang, seine Lebensfreude in Champagner zu gießen, und davon, wie er damit die Welt ansteckte: Jean-Rémy Moët, geistiger Vater des größten Champagnerhauses der Welt.


 Jean-Rémy Moët,
Fotos: Moët

Es gibt Dinge, die macht man einfach – und irgendwie hat man das Gefühl, diese Dinge waren auch immer schon so. Wie beispielsweise mit Champagner anzustoßen, wenn man einen besonderen Moment mit jemandem teilen möchte. Doch warum gilt gerade Champagner in diesen Augenblicken als das angenehm prickelnde Nonplusultra, und weder der feinste Riesling noch Bordeaux und Co. können mithalten? Weil es eben immer schon so war? Nicht wirklich. Denn vor mehr als 250 Jahren war Champagner in der Region zwar beliebt und geschätzt, doch über die Champagne hinaus weder bekannt noch erhältlich. Ein Mann, der die Frage nach dem Warum wohl zweifelsfrei klären könnte – schließlich hat er den Grundstein für diese weltweit praktizierte Tradition gelegt – ist Jean-Rémy Moët, geistiger Vater des weltberühmten Champagnerhauses Moët & Chandon in Épernay.

Der Langeweile größter Feind
Wir schreiben das Jahr 1743. Es war das Jahr, als Claude Moët, ein Weinhändler aus Épernay, im Herzen der Champagne sein eigenes Gut gründete: Moët. Bereits unter Claude Moëts Leitung avancierte der Champagner vom zwar elitären, aber wenig bekannten Getränk zum Liebling der europäischen Kosmopoliten und der Adelsgesellschaft. Bald wurde Claude Moët zum offiziellen Lieferanten des französischen Hofs – und bereits kurze Zeit später begeisterte sein Champagner darüber hinaus die Höfe Deutschlands, Spaniens und Russlands.

Zwei Generationen danach übernahm Claudes Enkel Jean-Rémy Moët die Zügel im Hause. Sein designiertes Lebensziel: „Die Magie des Champagners mit der Welt zu teilen.“ Er war es, der ab 1792 die Botschaft seines geliebten Champagners voller Enthusiasmus in die Welt hinaustrug und jedem, der Interesse zeigte, auch die Möglichkeit gab, vor Ort am Weingut in die Faszination seines Champagners einzutauchen.
Denn Gastfreundschaft war und ist bis heute einer der Grundpfeiler, auf denen die Philosophie von Moët & Chandon fußt. Bereits damals kamen illustre Persönlichkeiten vom russischen Zaren Alexander I. bis Napoleon in den Genuss der Moët’schen Gastlichkeit. Napoleon pflegte sogar seine Siege mit den edlen Tropfen von Moët zu begießen. Und Jean-Rémy Moët bedankte sich dafür bei seinem guten Freund, indem er seiner komplexen Cuvée aus Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir – den typischen Rebsorten in der Champagne – den Namen „Moët Impérial“ zu Ehren Napoleons verlieh.




Die Essenz luxuriösen Feierns
Die Freuden des Lebens genießen und die schönsten Momente teilen: Jean-Rémy Moët war sich sicher, dass die Magie seines Champagners bei keinem festlichen Anlass fehlen durfte. So bewirkte er bereits zu Lebzeiten, dass die Begriffe Champagner, Luxus und die Joie de vivre, sprich die Lebensfreude, wie heute auch untrennbar mit Moët & Chandon verbunden waren.

Sich mit seinem Produkt zu identifizieren und restlos von der Qualität des Champagners überzeugt zu sein, war für einen Aficionado wie Jean-Rémy Moët aber lange nicht genug. Denn es ist überliefert, dass Jean-Rémy darüber hinaus sogar charakterlich einiges mit seinen feinen Tropfen verband. So meinte man damals: „Mit Monsieur Moët ist es wie mit seinem Champagner – betritt er den Raum, ist mit einem Schlag alle Langeweile verflogen.“

1833 übergab Jean-Rémy Moët die Führung des Hauses schließlich an seinen Sohn Victor Moët und seinen Schwiegersohn Pierre-Gabriel Chandon. Seitdem ist das Haus unter seinem heutigen Namen Moët & Chandon bekannt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Unternehmen unter dem stetigen Streben nach höchster Qualität und Fortschritt zum größten Weingut der Champagne. Über 1000 Hektar Rebfläche, davon 50 Prozent als Grand-Cru- und weitere 25 Prozent als Premier-Cru-Lagen eingestuft, gehören dem Champagnerhaus heute an. Diese liefern beste Traubenqualitäten, die in den langen Kellergängen unter den kalkreichen Böden der Region zu jenem erlesenen Champagner heranreifen, wie er weltweit geschätzt wird. Gesetzlich wäre eine Reifedauer von 15 Monaten für Nicht-Jahrgangschampagner und drei Jahren für Jahrgangschampagner zwar ausreichend, doch das Champagnerhaus geht weit über diese Standards hinaus, um seinem Champagner dessen charakteristische Aromatik und Vollmundigkeit zu verleihen.

Ein Geheimnis öffnet seine Pforten
Ganz im Sinne des Gründervaters Jean-Remy Moët stehen interessierten Besuchern dabei auch heute noch alle Türen offen, um die Moët-Magie vor Ort zu erleben. Bis zu 30 Meter unter der Erde wandelt man dabei im größten Keller der Champagne mit einer Länge von 28 Kilometern vorbei an den Ikonen, die den Namen Moët & Chandon in die Welt hinaustragen. Vom Kult-Champagner des Hauses schlechthin, dem Moët Impérial, der mit seiner Fruchtigkeit und eleganten Reife den Gaumen verführt, bis hin zum Grand Vintage 2002, der mit einer Komplexität aufwartet, die ihresgleichen sucht. Alle sind sie hier und warten darauf, in 140 Länder der Erde exportiert zu werden.
Doch Moët & Chandon ist nicht nur ein Unternehmen voller wertvoller Traditionen und Prinzipien, es punktet ebenso mit Modernität und ausgefeilter Technik, die die höchste Qualität der Champagner jedes Jahr aufs Neue garantiert und dem Zeitgeist anpasst. Schließlich entspricht der Geschmack der Gegenwart nicht mehr dem vor knapp 300 Jahren. Daher sind auch die Champagner des Hauses einem ständigen Wandel unterzogen, um auch heute besonderen Augenblicken jene prickelnde Magie wie zu Zeiten Jean-Rémy Moëts einzuhauchen.
Mit der Euphorie für seine Weine hat Jean-Rémy Moët also den ganzen Globus angesteckt und ihn zum Inbegriff für Lebensfreude im Glas werden lassen. Und spätestens, wenn der feine Wein den Gaumen elegant, samtig und gleichzeitig voller fruchtiger Energie den Gaumen hinabprickelt, wird klar, warum der Mann damit auch voll im Recht war. Und die Langeweile? Die ist an dieser Stelle mehr als chancenlos.

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14.11.2015