Ausgabe 144, Arbeitgeber im Porträt

Arbeiten bei Seabourn

Einer für alle und alle für einen? Was das Motto der Französischen Infanterie mit der Arbeit an Bord der Luxus-Cruiseline zu tun hat.

Arbeiten bei SeabournFoto: Seabourn

Es klingt hart nach PR-Texter-Jargon: „Integrität, Aufrichtigkeit und Ethik“ oder eben das Culinary Mission Statement: „Working together and sharing a passion for excellence, we create innovative, quality meals that consistently delight our guests.“ Die Richtlinien der Luxus-Cruiseline Seabourn sind american as american can be. Und deswegen werden die große Parolen ungefiltert rausgehauen. Erstaunlicherweise scheinen die aber zu stimmen. Zumindest wenn man nach der Return-Rate von 96 Prozent und Rafael Peterkovic geht. Der Seabourn-Odyssey- Executive-Chef fuhr bereits vor fast zehn Jahren das erste Mal mit Seabourn auf den sieben Weltmeeren umher.

Als Commis eingestellt – wobei seine letzte Position an Land die des Sous Chefs in einem 1-Stern-Michelin-Betrieb war –, hatte er innerhalb eines halben Jahres allerdings diese Position wieder inne. „Da waren Glück, aber auch Ehrgeiz und Passion dahinter. Einmal Seeluft geschnuppert, wusste ich, das ist meines. Karriere machen an Bord geht schnell, wenn man die Ausdauer und die richtige Motivation hat.“ Was auch daran liegt, dass die Vertragsdauer vier Monate beträgt und man mit dem neuen Engagement immer weiter nach oben rücken kann. Doch gleich nach der Lehre aufs Schiff, weil man hier die große Karriere vermutet, ist nicht unbedingt die richtige Wahl. „Seabourn ist eine Luxuscompany. Und deswegen macht es erst Sinn, sich zu bewerben, wenn...

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14.11.2015