Ausgabe 144, Porträts

KÜCHEN MATADOR

Was Oliver Scheiblauer anfasst, wird zu Gold. Erster Junger Wilder, Erfolgscaterer, Consultant und TV-Liebling. Der Ausnahmekoch im Talk ohne Maulkorb.

Oliver ScheiblauerFotos: Werner Krug

Dabei sein ist alles, sagen nur die Verlierer.“ Klare Statements wie diese fallen im intensiven Gespräch mit Oliver Scheiblauer im Minutentakt. Der erfolgreiche Caterer und Spitzenkoch hält nichts von belanglosem Geschwafel über Oberflächlichkeiten. Dafür hat er mit seinen 40 Jahren schon zu viel erlebt. Grandiose Erfolge, aber auch private Schicksalsschläge.

1997 gründete er gemeinsam mit Alexander und Stefan Eichinger das Unternehmen Adventure Catering, wo er bis heute als Executive Chef tätig ist. Dass der olympische Gedanke für den kompetitiven Ausnahmekoch Bullshit ist, hat er schon 2005 als erster JUNGER WILDER eindrucksvoll unter Beweis gestellt. „Der Zweite ist der erste Verlierer“, verleiht Scheiblauer seinem Ehrgeiz noch einmal Nachdruck. „Ich mache doch nicht bei Wettbewerben mit, wo ich extrem viel Zeit und auch Geld für die Vorbereitung investiere, und will dann nicht gewinnen.“ Und gewonnen hat er in seiner beeindruckenden Karriere schon so einiges: Insgesamt sieben Gold- und zwei Silbermedaillen bei österreichischen und internationalen Bewerben hat er eingeheimst. Er kochte 2004 an der Seite von Wolfgang Puck bei der 76. Oscar-Verleihung in Los Angeles sowie 2006 mit Ferran Adrià im weltberühmten elBulli und 2007 bei Hans Haas im Restaurant Tantris in München.

Auf die Frage, warum...

HIER registrieren

14.11.2015