Ausgabe 146, Karriere-Tipps

Headhunter-Knigge

Wie man sich zum beliebten Ziel für Headhunter macht. Plus: die Dos und Don'ts.

Headhunter Facts Fotos: Shutterstock, Blackrock

Headhunting. Das klingt nach Geld und Macht, nach Männern in schicken Anzügen und mit dunklen Sonnenbrillen, die sich konspirativ in Luxus-Hotellobbys treffen, um die Top-Managementpositionen des Landes neu zu besetzen. Ganz so spielfilmreif geht es in der seit Jahren boomenden Personalberaterbranche nun nicht gerade zu, aber der Suche nach der goldenen Nadel im Heuhaufen haftet dennoch etwas Mysteriöses an. Zurückzuführen ist das darauf, dass Executive Search, wie Headhunting in unseren Breitengraden ebenfalls bezeichnet wird, ein Geschäft ist, in dem es in erster Linie um Diskretion geht. Die Jäger sprechen nicht über ihre Auftraggeber, und die Gejagten sprechen nicht darüber, dass sie im Visier eines Jägers sind. Daran hat sich seit den Anfängen des Headhunting-Business im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts nichts geändert. Das ist allerdings auch so gut wie die einzige Konstante, die man in der Branche heute noch ausmachen kann.

In Deutschland bieten rund 2000 Unternehmen Personalberatung an, 6000 Kopfjäger buhlen bundesweit um lukrative Aufträge. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem vorzeigbaren Karriereweg ab dem 30. Lebensjahr irgendwann einmal von einem Headhunter angerufen zu werden, ist...

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14.11.2015