Ausgabe 147, Management-Tipps

Gäste 2.0

Schon von Garfield-Teens oder Food-Ästheten gehört? Nein? Dann schnell die zehn Zielgruppen von morgen checken.

10 Zielgruppen der ZukunftFotos: shutterstock

Ja, ja, die gute alte Zeit. Da war das Ersinnen von Leistungen noch ein bisschen einfacher für Gastronomen und Hoteliers. Fleischlastige Hausmannskost und Zirbenholzstube für Oma und Opa. Ein bisschen Schick am Teller und im Hotelzimmer für Mama und Papa. Mickey-Mouse-Teller und Plastik-rutsche vor dem Hotel für die Kleinen. So viel also zur guten alten Zeit. In der übrigens auch die Taschentücher noch geklöppelt waren. Noch ein guter Grund mehr, selbiges zur Seite zu legen und die vermeintlich einfache Vergangenheit nicht weiter zu beweinen.

Die Zielgruppen, mit denen die Hotellerie und Gastronomie in Zukunft ihre Brötchen verdienen wird, passen längst nicht mehr in die in den 1980er-Jahren definierten Marketing-Milieus. Verdichtet ließen sich damals gerade mal drei große Zielgruppen identifizieren: die Konservativen, die Liberalen und die unkritische Masse. Mit dem zunehmenden Bedürfnis der Menschen nach Individualisierung und immer dynamischeren Lebensstilen haben klassische Zielgruppen-Kategorisierungen endgültig ausgedient. Das klingt für Unternehmer zwar erst einmal nach Schreckgespenst, aber die Fülle an Lebensstilen, das zunehmende Detailwissen um Vorlieben und Bedürfnisse dieser Gruppen bietet auch die Chance, die eigene Angebotspalette zu straffen und zielgerecht zu adaptieren.

Essen als Selbstdarstellung
Essen und Lebensmittel sind zum Medium geworden, um Werte, Einstellungen und...

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14.11.2015