Ausgabe 158

Gesund ist sexy

Wandel bringt Wende: Warum Ihre Gästen gesund und gleichzeitig genussvoll wollen, aber nicht können. Wie Sie Ihre Chance nutzen können!

Gesund ist sexy

Fotos: Shutterstock, Werner Krug, Florian Bolk, Thomas Schauer >> studio for photography LLC

Im deutschsprachigen Raum galt lange die Devise: Gesundes Essen schmeckt nicht. Für diejenigen, die dieses Credo noch immer für richtig und State of the art halten, heißt es aufpassen, denn gesunde Nahrungsmittel, die schmecken, sind sexy. Und jetzt mal ehrlich: Wer will nicht sexy sein?

Doch um diese neue Grundhaltung der Gesellschaft befriedigen zu können, muss man die Motivation des Gastes, die dahintersteckt, verstehen lernen. Wie tickt er? Welche Produkte kauft er? Und warum bevorzugt der Gast die eine Zubereitungsmethode gegenüber der anderen? Auch bei den diesjährigen CHEFDAYS ging es darum, aufzuzeigen, welche Chancen die Gastronomie im Kundenverhalten für sich herauskristallisieren kann. Schließlich haben Gastronomen das nötige Know-how und können den Gästen aufzeigen, wie es richtig geht, sprich: dass gesund mit Genuss verbunden werden kann. Eine Tatsache, die Italien und Frankreich bereits mit der Muttermilch aufnehmen – nur im deutschsprachigen Kulturkreis bricht diese Weisheit erst jetzt durch. Hanni Rützler, Trendforscherin und Ernährungsexpertin, spricht in diesem Zusammenhang von sensual food. Das ist per Definition das bewusste Genießen und das genussvolle Bewusstsein, dass man sich selbst Gutes tut.

Was das für die Gastronomie bedeutet? Hier eröffnet sich ein großes neues und weites Feld an Konzepten, um genau diese Genuss-Bewegung, die in den letzten paar Jahren aufkeimte, in seine Restaurants zu locken und langfristig an sich zu binden. Der Schritt dazu: den Gästen einen Weg zu gesunder und genuss­voller Er­­nährung zu zeigen. Das wollen sie, danach suchen sie – und wer sonst soll ihnen sagen, wie die perfekte Umsetzung sein kann? Die Lebensmittelindustrie? Deren Vertrauenslevel ist ähnlich hoch wie...

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14.11.2015