Ausgabe 160, Karriere-Tipps

Homosexuell, na und?!

Die Spitzengastronomie birgt großes Potenzial für Talente, die sich ungeniert outen.

Homosexualität in der Gastronomie Fotos: Shutterstock

Die Zukunft leuchtet rosarot. Leidenschaftlich und in höchster Perfektion arbeitet Maxi, der Chefkoch und Besitzer des eleganten Restaurants Xantarella in Madrids Szeneviertel Chueca, an seinem ganz persönlichen Ritterschlag: dem Michelin-Stern. Auch das Privatleben des homosexuellen Spitzengastronoms erscheint traumhaft. Er ist frisch verliebt in Horacio, den neuen Nachbarn, der früher als Fußballstar sein Geld verdiente. In der Komödie „Chefs Leckerbissen“, die bereits kurz nach der Kinopremiere vor sechs Jahren Kultstatus erlangte, spielt das Schwulsein keine besondere Rolle. Die nackte Realität sieht im Sommer 2014 ganz anders aus. Homosexualität ist in den Küchen der Gastroprofis bis heute ein heikles Thema. Huuuch, warum eigentlich?


In der Küche herrscht ein rauer Ton. Da geht es weniger um die sexuelle Gesinnung als um die blöden Sprüche.

Mirko Reeh, bekennend schwuler Gastronom



„In der Küche herrscht ein rauer Ton“, so erklärt Mirko Reeh, seit jeher bekennend schwuler...

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14.11.2015