Ausgabe 164, Porträts

Minimales Spanglish eines Maximalisten

Matthew Lightner sieht sich selbst als Underdog, hat Ansätze des Divenhaften und will dabei aber nur eins: echtes Verständnis. Und weil er am liebsten schweigen würde, lässt er 12 Gänge für sich sprechen.

Matthew LightnerFotos: Fotos: Shutterstock, Helge Kirchberger / Red Bull Hangar-7, Esben Zøllner Olesen / Red Bull Hangar-7

In New York kannst du nicht einfach kochen. Egal wie gut. In New York brauchst du einen Ruf. Als Bad Boy, als Nerd, als Zicke oder als der, der kommen wollte, um all die anderen aufzumischen. Für welches Klischee sich Matthew einspannen lässt, ist allerdings nicht so leicht zu beantworten. Die Schublade, in die die New Yorker Journalisten und Kritiker den September-Gastkoch des Restaurants Ikarus stecken, ist dabei aber fix: Der amerikanische Koch, der eigentlich auf Europäer macht. Was nicht ganz falsch ist, hat der 2-Sterne-Koch doch...

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14.11.2015